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I. I>. Sperrkraut. — Kelch öspaltig.
Blumenkrone radförmig, mit Slappizcn Saume; Schlund durchdie an der Basis verbreiterten Staubgefäße geschloffen; Staubbeutelaufliegend.
1. k. everöle um. k — Stengel kahl, blattreich; Blat-ter gefiedert; Fieder ey-lanzettlich, zugespitzt, kahl; Rispe drüsig-behaart; Kelchzipfel ey-lanzettlich, zugespitzt; Blüthen aufrecht. —Jun. Jul. Blüthen blau. Auf sumpfigen Wiesen, Elsbrüchern.Wiesen bei Kiehnwerder bei Damm (Schdt.), bei ArnimSmalde(Schm.), Gollnow (Hf.), Damsdors, Langlöse (H.). li. 8. 492. >.H. Fl. 1. 118.
67. Or«I. »u«s
Kelch äspaltig, bleibend. Blumenkrone I blättrig, unterweibig,regelmäßig, abfällig; Saum 5 lappig, meist längsgefaltet. Staub-gefäße 5, in dem Grunde der Blumenkrone eingefügt, mit den Lappenabwechselnd. Fruchtknoten frei, auf einer unkerweibigen Scheibesitzend, 2-4fächrig, selten fast lfächrig; Eychen von bestimmter Zahlaufrecht. Griffel 1, bisweilen getheilt. Kapsel 2, 3, Mappig odergueer- oder nicht aufspringend. Samen der Basis der centralenKanten angeheftet; Scheidewände unvollständig, nur den Grunddes Fruchtknotens einnehmend; Eyweiß spärlich, schleimig. Keimgekrümmt; Keimblatt zusammengefaltet; Würzclchen nach dem Na-bel gerichtet oder fthlend. — Pflanzen die oft windend und milchendsind, mit wechselstandigen, nebenblattlosen Blattern, die den Cuscukincnfehlen.
I. Mit Blät-
tern und Keimblättern versehen.
1. <s«r»v«Iv»1ii8. I-. Winde. — Blumenkrone trichtrig-glockig, eckig-blappig, .bfaltig. Griffel eingetheilt; Narbe 2. Kapsel2-4fächrig; Fächer 2 sämig.
1. L. svpium. I. — Blätter pfeilförmig, mit abgeschnitt-nen, oft gezähneltcn Oehrchcn; Kelch von herzförmigen Deckblätterneingeschlossen; Blüthenstiele 4kantig, kblütbig, langer als der Blatt-stiel. — Juli-Scpc Blüthen weiß. Gemein an Zäunen,Hecken, Gebüschen. Ii. 8. 493. 1. ri.«. II!. 2. H. Fl. 1.117. 2.
2. 6. -irvensi». L>. — Blätter pfeilförmig, mit spitzenOehrchen; Blüthenstiele meist I blüthig; Deckblätter von der Blütheentfernt. — 2st. Juni-Aug- Blüthen rosa oder weiß, außen mit 5 rothenStreifen. Sehr gemein aus Steckern. H. 8. 493. 3. kl. s. 111 . 1 .H. Fl. 1. N6. 1. Kommt zuweilen vor: rauhhaarig und außerdemmit eyförmigcn, länglichen Blättern und spitzen und stumpfen Oehrchcn.