Terminologie. 375
dann die Scheidewand mit den Nahten stehen läßt. Die Schoten-frucht zerfallt: in die Schote, »iligu» senk» «trict., wenn sie we-nigstens viermal langer als breit ist und mit zwei Klappen auf-springt, llrassio», 8inaz>is; in die G lie d e rsch o te, siligu» lonlont»-e«u, wenn sie der Quere nach in Glieder zerfällt und wenigstens viermalso lang als breit ist, liaxlranus; in das Schötchen, silieul»,wenn sie gar nicht, oder nur doppelt langer als breit ist und auf-springt, I.epirli»m, Lapsella; und in das Nußschötchen, iru«»-liwntum, wenn das Schötchen nicht aufspringt; Az-aj-rum.
8) Die Hülse, lexiim«», ist eine, nur den Leguminosen
allein zukommende, kapselartige, aus einem Fruchtknoten entstandene,meist einfächrige Frucht, mit zwei gegenständigen Nähten, von de-nen jedoch nur die Bauchnaht die einreihigen Samen tragt, kisum,kliasooliis. Ist sie aber durch wirkliche Querscheidewande im In-nern getrennt, und springt sie nicht der Länge nach auf, so heißtsie Gliederhülse, ioiuontum, Oinitliopus. Ausnahms-
weise wird die ächte Hülse durch die mehr oder minder stark ein-geschlagene Rückennaht zuweilen ganz oder fast zweifächrig; -^sti-a-
9) Die Balg frucht, kolUoulus, ist eine, aus einem einzi-gen Fruchtknoten entstandene, und durch eine Spalte der Bauch-naht, an der die Samen in zwei oder mehreren Reihen sitzen, sichöffnende Frucht. Der Regel nach stehen mehrere Balgfrüchte zu-sammen, 8pir:oa, ^.giiilegia, ^conituni, kaooai», selten ist nureine vorhanden, Uelplrrnilrin (loirsolitla.
10) Die Steinfrucht, «Irups, ist eine, mit einer fleischi-
gen, mittlern und einer einzelnen innern, knöchernen Fruchthautumgebene Frucht: Brunos, tloruus. Die innere, knö-
cherne Fruchthülle heißt Steinschale, putsnien.
11) Die Beere, l-acc», ist eine saftige oder fleischigeFrucht, deren innere Fruchthaut entweder zart ist oder in mehreregetrennte Steinschalen umgebildet ist; Vitis, voil-erls, Libos, V-c-
12) Die Kürbis frucht, xox«, ist eine, mit ihrem Kelcheverwachsene, dreifachrige Beere, deren Scheidewände sich nach derRückenwand der Fächer umschlagen, sich hier nach innen umrollenund an ihren umgcröllten Rändern die Samen in einer oder meh-rern Reihen tragen; Lueumis, tlueuilckta, lj,v<>i>i:>.
15) Die Axfelfrucht, xomum, ist eine, aus getrenntenoder unter sich.verbundenen Fruchtknoten gebildete Frucht, welchedurch den später fleischig und dick werdenden Kelch zu einemGanzen verbunden sind. Werden die Fächer der Apfelfrucht durch