an Adel der Haltung, an Natürlichkeit des Ausdruckes, anächter Wärme des Gefühls, und es kam mir vor, alS hätteEitelkeit einen etwas zu großen Antheil an dem rednerischenProdukt gehabt; als wäre dasselbe mehr rhetorisch als ora-torisch gewesen. Für ein etwas geübtes Ohr war es auchnicht schwer, in der Betonung der Worte dem Redner esanzumerken, daß er Neuengland angehörte; eö lag darinetwas, was ich gemein nennen möchte.
Als ausgezeichneter Redner zeigte sich der bekannte Phy-sikrr und Geschichtsschreiber der Naturwissenschaften Mr.Whewell aus Cambridge, ein Mann von so frischer, war-mer und kräftiger Natur, wie ich selten eine jenseits desKanals kennen z» lernen Gelegenheit hatte. Es war einwahrer Genuß für mich, den feurigen Fluß seiner Redemit Ungestüm daher brausen zu hören und Tausende mitsich fortreißen zu sehen. Welche Macht liegt doch in demgesprochenen Wort! Es ist sicherlich das gewaltigste Werk-zeug, das der menschliche Geist handhaben und mit dem erwahre Wunder verrichten kann. Aber verhältnißmäßig nurwenigen Sterblichen wird diese Göttergabe in ausgezeichne-tem Maaße verliehen und selbst diese wenigen Auserwähltenmüssen mit dem erhaltenen Pfunde eifrigst wuchern, solle»sie und andere großen Gewinn davon haben.
Während der Dauer der Versammlungen der Gesellschaftin Birmingham erhielten einige Naturforscher eine freund-liche Einladung von Sir Robert Perl, bei ihm auf seinenLandsitze Ui'a^lon mrmor Hc»u56, etwa i5 Meilen von Bir-mingham entfernt, zu Mittag zu essen. Der berühmteStaatsmann war nicht nach letztgenannter Stadt selbst ge-kommen, wahrscheinlich weil er kurz vorher von dem dasigen