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schnell in andere Uniformen stecken und sofort wieder amalten Platze vorüber ziehen. Auf ähnliche Weise wurde derPeel'sche Silberservtce nicht vermehrt; denn hohe Stöße deskostbaren Geschirres standen auf dem Siäe-doorä aufgethiirmtund eS wurde von dort auf die Tafel gebracht, was dasjeweilige Bedürfniß erforderte. Die Tischgesellschaft konntesich somit durch den Augenschein überzeugen, daß sie nichtmehr als einmal mit der gleichen Geräthschaft bedient wurdeund daß man nicht reicher scheinen wollte, als man eS inder Wirklichkeit war.
Man erzählt sich, daß, wenn der verstorbene König derJuden und Seckelmeister mancher christlichen Majestätenseinen Reichthum bei einem Gastmahle habe entfalten wol-len, die abgetragenen silbernen Teller und Schüsseln imEßsaale auf einer unsichtigen Stelle aufgespeichert wordenseien, um seine Gäste zu überzeugen, daß er nicht nöthighabe, jene reinigen zu lassen, damit diese fortwährend aufdem edlen Metalle zu speisen vermöchten. Das gewählteMittel erreichte gewiß den beabsichtigten Zweck; allein, wiemir scheint, doch auf eine etwas zu israelitische Weise;denn der Anblick von benützten Tellern und Schüsseln, selbstwenn sie aus Silber bestehen, sagt dem christlichen Augenicht ganz besonders zu und steht mit unsern Begriffen vonReinlichkeit und Anstand nicht in völliger Uebereinstimmung.Für die Augen der Mitglieder des auSerwählten Volkes mußfreilich das Anschauen eines viele hundert Zentner wiegen-den SilberhaufenS überaus erquicklich und entzückend sein,selbst wenn die glänzende Metallfläche durch AergereS nochalS Saucen matt gemacht sein sollte. Das Volk Gottes hatsich übrigens von jeher durch seine Vorliebe zu den edlen