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schottische GebirgSforscher die geologischen Verhältnisse deruns «mgebenden GebirgSmassen anschaulich zu machen undeinen Begriff zu geben von den Eigenthümlichkeiten derSteinkohlenformation überhaupt. ES hätte übrigens einerDonnerstimme bedurft/ um in dem unterirdischen Riesen-dome von allen Anwesenden verstanden zu werden. Damitaber doch der Wissensdurst eines jeden Einzelnen gestillt würde,begab stch Buckland auf die Gallerien, stellte steh dort aufeinen gewaltigen Steinblock und hielt, er und sein zahlrei-ches Publikum in einen von den künstlichen Feuern herrüh-renden stechenden 'Schwefclqualm gehüllt, eine mehr alseine Stunde währende populäre Vorlesung, welche zwarden schon von^MMfon besprochenen Gegenstand behandelte,aber auf eine^HWi eigenthümliche, humoristische und dieHeiterkeit der ZichöreK.micht selten erregende Weise. Zunächstentwarf er ein Msterst-Mschäuliches Bild von der Entstehungder Umgegend uno^der uralten Pflanzen- und Thierwelt,welche in jener begraben liegt. Die Engländer lieben be-kanntlich ganz besonders, die Natur von teleologischcn Ge-sichtspunkten aus zu betrachten und der berühmte OxforderGebirgsforscher, wie er dieß namentlich durch sein letztesgeologisches Werk dargcthan hat, macht hievon keine Aus-nahme. Daß die unermeßlichen Lager von Eisenerzen,Steinkohlen und Kalksteinen der Umgegend von Birminghamneben oder übereinander gelegt stch vorfinden und der Menschgleichsam nur zuzugreifen hat, um stch das nützlichste allerMetalle in jeder beliebigen Menge zu bereiten, darf durch-aus nicht als eine bloße Zufälligkeit angesehen werden; esspricht stch im Gegentheil in dieser Thatsache die deutlichsteAbsicht der Vorsehung aus, die Bewohner der britischen