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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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273
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dic Erweiterung der Grenzen der Wissenschaft Außerordent-licheS geschehen und darin schon mehr gethan worden, alsin manchen andern Anstalten, wo der größte Luxus in Appa-raten herrscht und über die bedeutendsten Geldmittel verfügtwerden kann. Aber wo Männer wirken von dem schaffendenGenie eines Davy, von dem intuitiven Forschungsgeiste unddem Jdernreichthume eines Faraday, da muß Bedeutendesund Großes zu Stande kommen, sollten die ihnen zu Gebotstehenden Hülfsmittel auch von noch so beschränkter Art sein.Für den experimentirenden Naturforscher ist eS allerdingswünschenSwerth, daß ihm, je nach der Art deö Gegenstandesseiner Untersuchungen, dieses oder jenes Werkzeug zur Ver-sügung stehe, daß er einen »plulosoptnoÄl r>i>pgi-»liis,« einLaboratorium rc. besitze; allein um Ausgezeichnetes zu leisten,um die Wissenschaft wesentlich zu erweitern, ist keineswegsein Uebcrfiuß an dergleichen Dingen für ihn erforderlich.Scheele machte in einer armseligen Küche mit einigen Kol-ben und Retorten Entdeckungen, welche an Wichtigkeit wett-eifern mit den glänzendsten Arbeiten deö an Apparaten undWerkzeugen aller Art so überreichen Lavoisicr. Eines Tagcöwurde der sinnreiche Wollaston von einem berühmten PariserChemiker besucht und als letzterer wünschte, das Laboraco-rium des ausgezeichneten englischen Naturforschers zu sehen,langte dieser von einem Schafte ein kleines Kästchen her-unter und stellte eS auf den Tisch seines Studierzimmersmit der Aeußerung: Voll» >»»i> l»l>»i'3tuii-61 Und mitdieser winzigen Einrichtung leistete bekanntlich Wollastonmehr, als mancher andere Chemiker, dem kaiserliche undkönigliche Laboratorien zu Gebote stehen. Wer eö versteht,a» die Natur paffende Fragen zu richten, der wird in der

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