Collegiums auf eine ihnen würdige Weise aufstellen zu können,wurde vor einigen Jahren ein prächtiges Gebäude im grie-chischen Styl aufgeführt, Las zwei Millionen franz. Frankengekostet hat.
Einer der lebendigsten wissenschaftlichen Vereine Londonsist ohne Zweifel die geologische Gesellschaft, schon im Jahre1799 unter dem Namen: »Uineralogioal Society« gestiftet.Bis 1807 war die Thätigkeit des Vereins nicht bedeutend,in diesem Jahre aber wurde er neu und auf breitere Grund-lagen organisier und demselben sein jetziger Name gegeben.Von nun an dehnte er sich rasch auS; seine Arbeiten wurdentäglich umfassender und heute zählt er schon mehr als acht.hundert Mitglieder, unter denen kein britischer Gcbirgü.forscher von Ruf fehlt. Die Gesellschaft läßt sich von jedemMitglied sechs Kuineen Eintrittsgeld und drei Guineen jähr-lichen Beitrag bezahlen, welche Einnahmen sie für die Ver-mehrung ihrer Bibliothek und die Bereicherung ihrer geolo-gischen Sammlungen verwendet. Der für die Wissenschaftleider viel zu früh verstorbene Wollaston vermachte der Ge-sellschaft ein Kapital von tausend Pfunden mit der Bestim-mung: aus den Zinsen desselben jedes Jahr eine goldeneMedaille dem Verfasser der besten geologischen Arbeit zuübermachen. Bekanntlich erhielt vor Kurzem dieses Ehren-zeichen der um die Wissenschaft so hoch verdiente Ehrenbergaus Berlin.
Die geologische Gesellschaft versammelt sich im Winter-halbjahre alle vierzehn Tage in Sumerset-Hous«, wo ihrvon der Regierung eine Reihe von Zimmern zum Gebrauchüberlassen worden ist und man rühmt ihren Verhandlungenund Diskussionen nach, daß dieselben belebter, geistreicher