Metallhahnen versehen nnd der erwähnte» Lnstart angefülltwaren. Der Experimentator erschien im einfachen Frack,hielt an die »Collies und Oelitlemen« eine zierliche Eröff-nungsrede, worin die Eigenschaften des Gases, seine Zusam.mensetzung und Bercitungsweise auf eine Weise beschriebenwurden, die einem Professor der Chemie Ehre gemacht hatte.Am Schlüsse seiner Vorlesung drückte er den Wunsch aus,daß sich irgend Jemand aus dem Publiknm auf die Seenebegeben und eine Blase voll des Lustgascs einathmen möchte.Der Einladung wurde sogleich entsprochen; ein langer Kerlsehte mit kühnem Sprung über daö Orchester hinweg undhatte, ehe man sich'S versah, eine Blase auf der Scene er-griffen. Allein dem Publikum gefiel der Herbeigckommenenicht und es wurde derselbe mit dem unangenehmen oll'i olri(fort! fort!) begrüßt. Er schien anfänglich dem Rufe nichtgehorchen zu wollen; als aber das Geschrei immer ärgerwurde, so zog er endlich ab. Ein zweiter Kandidat erschien;aber auch dieser wurde von der Bühne hinweg geschrieen;als nun selbst ein Dritter mißfällige Aufnahme fand, schrittder Experimentator ein und bat seine Zuhörer in zwar höf-liehen aber entschiedenen Ausdrücken: es möchte das Publikumnicht länger launenhaft sein und die Versuche ihren Gang neh.men lassen. Die Anrede brachte die beabsichtigte Wirkunghervor und es wurde sofort zur Arbeit des Abends gescheit,teil. Der Athmungslustige, auf einem Stuhle sitzend, nahmden Hahnen in den Mund, hielt sich mit der einen Handdie Nase zu, während er mit dem Mund das Lachgas einsogund der Experimentator die Blase faßte. Hierauf wurde derHahnen geschlossen, die cingcsogenc Luft durch die NaseauSgeathmet, der Hahnen wieder geöffnet, die Nase abermals
Schliessen