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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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entledigen; mithin kann auch die Spaltung der Schicht nur von ober*her anfangen, und in der Tiefe fortsetzen. Von einer oberirdischen Wär-me läßt sich so, wie von austrocknenden Winde ohne dieß nichts ander-,als eine Wirkung von oben hinunter schließen.

Wenn nun jede Spaltung von der Oberfläche anfangen , undVon da weiter in die Erdschicht eindringen muß, so kann dieselbe ordent-licher Weise keine andere Richtung nehmen, als welche ihr die Austrock-nung nach Verhältniß ihres Fortschreitens bestimmt. Gehet das Zu-sammenziehen nach gleichen Progressionen hinein, also, daß die austrock-nende Materie durchgehends ciue gleiche Dicke behält, so darf man sicherannehmen, daß die Spaltung perpendikular von -er Oberfläche' zurTiefe fortzieht, und daß, je nachdem die Oberfläche eben, konvex, oderkonkav ist, die Basaltkegeln in ihren Seitenfläche» parallel, konvergent,oder divergent seyn werden. Wird aber die Austrocknung irgendwomächtiger, und bringt sie ungleich verhärtete Dicken hervor, so kanndie Spaltung nicht geradlinigt ausfallen , sondern muß wegen beständi-ger Abweichung vom Perpendikel krumlinigt werden. Es sey z. B.(x,§. 5.) -^8 die Oberfläche einer Schicht, so wird, so lang die Aus-trocknung in die Tiefe nach parallelen Dicken fortgehet, auch die Spal-tung nach den Perpendikel 00 fortsetzen. Eräugnet es sich aber, daßsie mächtiger zu werden anfängt, und Oll bey 0 vom Parallelismus abweicht,so kontinuirt die Spaltung nach OK, die auf Oll perpendikular ist ,und, wenn lk sich noch mehr bey I in die Tiefe senkt, nach ihrer senk-rechten Lk. Die Ursache davon liegt in der einseitigen Beschleunigungder Austrocknung, da nämlich dahin, wo die Austrocknung zunimmt,mehrere Theile der welchen Materie gezogen werden, folglich die Linieder Spaltung verhältnißmäßig vom ersten Perpendikel abgehen, undnach der Gegend, wo die Austrocknung weniger fortschreitet, sich len-ken muß. In dieser Betrachtung wird es sehr begreiflich seyn, warumbey oberwehuten Basaltfelsen zu praskowitz die gegen ein Mittel konvex-girenden Kegel erstens, vom äussersten Rand anzufangen, dünner wer-den, zweitens auch von der geraden Linie abweichen, welches besondersbei den in — und unter der Horizontalinie zu liegen kommenden Kegel»bemerkt wird. Jnmittelft mag wohl auch öfters diese Verkrümmung

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