(wenigirenS bei Kegeln, die sich sehr gcgeir oder unter den Horizont»eigen) daher rühren, daß die in den austrocknenden Theilen wirkendeSchwere dieselben allmälig mehr aus als einwärts niederdrückte
Die physikalische Analogie führet mich hier gerade anf die Be-trachtung einiger Operationen der Natur, die der Entstehung der Ba.falte ähnlich sind, oder mit denen diese Entstehung ungemein grosse Ähn-lichkeit hat. Da ich mir nicht vorgenommen habe, abhandlungswessemich darüber einzulassen, so wage ich es nur einige Fragen hier beyzu-rücken, deren Auflösung für eine gelegenere Zeit mir oder andern vor-behalten ist. Es wäre nämlich für die Naturgeschichte sehr Vortheilhaftzuwissen : Ob dasjenige, was bey Basalten durch Anziehung wah-ren der Austrocknung, oder Erhärtung geschieht, auch in einem flüssigenMitteldinge, daß mit glasachtiger Materie imprägnirt ist, und denStof zur Kristallisirung giebt, Platz finde; wenn nämlich durch Entzie-hung des bloßen Flüssigen die enthaltene Materie aus ihrem Gleichge-wichte gebracht wird , koagulirt, und niederfällt. Ob nicht, wo-fern diese Materie gleichförmig zertheilt war, beim Anfange der Ge-rinnung Anziehungsmittelpunkte in gleichen Entfernungen entstehen kön-nen , zu welchen die im Kreise herumschwebenden Theilchen eben in ftchs-eckigte Figuren, und Kegeln sich versammeln müssen? Ob nicht dergleichen Kristallkegel zuvörderst am Boden, worauf die niederfallendeMaterie abgesetzt wird, sich formiren, weil selbe nämlich hier mehr zu-ßrmmengedrängt, und -er Anziehungsoperazionen fähiger wird? Obnicht die Oberfläche dieser Kegel zuerst gebildet, und dadurch öfters ver-anlasset wird, daß in ihrem Mittel leere Räume zurückbleiben müssen,worinn daß eingeschlossene Flüssige, weil eS nicht mehr ausdünsten kann,auch nicht mehr verkristallisirt wird? Ob es nicht bey übereiltenKristallisativnen möglich sey, daß die sich im Mitteldinge bildenden Kri-stallkegel wenigstens mit kondensirter Oberfläche herabfallen, und losbleiben, oder unordentlich über, und nebeneinander sich festsetzen, oderauch einer den andern bey fortwährender Wirkung durchkreuze, zumTheile einfasse, und überziehe? Ob nicht, je nachdem die Materie, ihreMischung, und ihr gleicher oder ungleicher Gehalt beschaffen ist, auchVerschiedene Anziehmigsgesetze entstehen, die zu verschiedenen Figuren,
B oder