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dieses Erd-Rükens ist, wenn man auf der ordentlichen Poststra-se von Wien oder Linz nach Trieft reiset, auf der Anhöhe zwi-schen Neumarkt und Unzmarkt in Steyermarkt. Sogar dieFuhrleute beftättigen dieses nach ihrer Witterungs und KälteBeobachtung. Dieser Rücken — dann ich seh hier die Ge-bürge nur als zufällige Hervorragungen an — kann als einefortlauffende Abdachung -er höchsten europäischen Erderhö-hung, nämlich der Schweiß, angesehen werden, und hierausläst sich erklären, warum in einem Theil von Obersteyermarkt,Kärnten, und Tyrol, da doch diese Provinzen mehr gegen Sü-den liegen, dennoch eine grössere Kälte als in Oesterreich hersche.Man kann auch auf diese Art ganze Distrikte von Provinzengegeneinander'als Erderhöhungen betrachten, und man siehtdeutlich aus dem Lauf der Flüsse, daß ganz Deutschland auf derNordseite der Donau sich bis zum baltischen Meer hin verfläche.
7. Aus der-vorhergegangenen Beschreibung des Gebürgsstriches er-hellet, daß die beschriebenen Gebürge einen desto grösseren Win-kel machen, ie weiter sie gegen Osten lausten, und das sich ih-re ganze Breite von der Donau bis zum mitländischen Meer er-strebt. Die Kalkgebürge scheinen auch nur von darumenhöherals Granitgebürge, weil sie keine grosse Grundfläche haben,und mit ihren stcillen senkrechten Wänden wie Mauern borden Augen da stehen t sie sind auch wegen der Verwitterungder Kalksteine mehr zakicht, und öfters durch so Liesse Thäler,als das Gebürg selbst hoch ist, unterbrochen, weswegen man sieschon vom weiten von den Granitgebürgen unterscheiden kann;da hingegen die Granitgebürge — ich nehme hier den Stand-punkt zu Klagenfurt — mehr auf ihren Rüken abgerundet,mehr einstellig, nicht so zakicht sind, und öfters eine sich aufvielle Meillen erstrebende haben: So erstrebt sich z: B:die Grundfläche desjenigen Kalkgebürgs, so die Gränzen zwi-schen Kärnten und Krain hestimmet, und eine erstaunliche Höhehat, nur von der Trau zu Kirschentheur bis nach Krainburgzum Saufluß, die basis des Granitgebürgs hingegen nimmt ei-ne