Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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unterhalten. Indessen macht dieser Baum hier lang kein soschönes Ansehen als in unsern Gewächshäusern in Europa, in-dem seine von Natur sehr schönen und langen Blätter meistensvon dem Winde in lauter feine Faßern zerrissen sind. DieTrauben, welche versendet werden sollen, pflegt man noch grünabzuschneiden.

4tens. Grangen-und Citronenbaumc (t^itrus surant. L meäica. I..)von dem erster» hat man aller Orten ansehnliche, hohe Bäu-me von süßer und saurer Art. Von dem leztern wird besonderseine Abart mit kleinen, aber sehr saftigen und dünnschaligenFrüchten, die hier und durch ganz Amerika unter dem NamenLames bekannt sind, so häufig gezogen, -aß man ganze Wäld-chen davon antreffen kann. Sie werden ohne aller Kultur sichselbst überlassen, wodurch sie meistens nur ganz niedrig undbuschig bleiben, aber dabey eine so große Anzahl von Früchten,als an einem Orte in der Welt, bringen, davon, der hohenPreise der Lebensrnittel ungeachtet, gewöhnlich ioc»c> Stückenicht höher als für 2 Thaler verkauft werden. Obschon maneine große Menge derselben auf dem Eylanden selbst verbraucht,so werden doch noch ganze Schiffsladungen voll, oder auch derdaraus gepreßte Saft nach den Häfen im nördlichen Amerikaverführt, wo man sie zum Punsch allen andern vorzieht.

5tcns. Dattelpalme (kkoenix ZgälMera. L.) Ungeachtet dieser Baumhier reichliche Früchte zu bringen, und zu erner erstaunendenHöhe anzuwachsen pflegt, so bekam ich doch nur sehr wenigedavon zu sehen.

etens. wogatodaum (Laurus perloa L.) Es ist dieser aus dem süd-lichen Amerika hergebrachte Baum, einer -er schönsten undgrößten Bäume dieser Eylande. Er wird gewöhnlich nahe umdie Häuser gezogen, und seiner wohlschmeckenden, birnähnlichenFrüchte rpegerr, die hier den Namen ^Uigaror - xesrs fuhren,

und