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aufs neue Wurzeln und Stämme bildenden Aeste, wodurch dernämliche Baum sich ungemein vergrößert, und öfters ganzebedekte Gänge bildet, machen ihn zum wahren Wunder derNatur. Der allergröfte und merkwürdigste dieser Bäume be-findet sich auf der Insel krovicleueefthr nahe an meinem gegen-wärtigen Wohnhause. N. Llskbsrä, -er erste englische Pri-vatier auf diesen Inseln soll unter seinem Schatten ehemal seinGericht zu halten gepflogen haben; daher solcher bey jedcrmannoch gegenwärtig unter dem Namen Mgkl>ürä8 rree bekanntist. Sein Holz kann inzwischen zu keinem besondern Gebrauchgezogen werden; auch sind seine Früchte nur klein, und wer-den mehr von Vögeln als Menschen genossen.
r8tens. Manchineldaum, (Lippomsne msnlovilla. I,.) Uanssneel-rree. Es wird dieser hohe, starke, und feiner giftigen Eigen-schuft wegen besonders merkwürdige Baum nur auf den südli-chern Eylanden angetroffen, wo ftine apfelähttlichen, verführe-rischen Früchte schon manches Unheil gestiftet haben. Auch istder Saft von jedem Theile äußerst scharf und kaustisch; indessenträgt er doch ein sehr nutzbares, hartes Holz, das aber mitbesonderer Vorsicht gefällt werden muß.
rstens. Dllanclln poMaelryg, (I,.) Eines der, besonders zur Blühezeit,schönsten Gewächse der hiesigen Wälder, das seiner Aehnlich-keit wegen mit einer Ananas von den Einwohnern ^Vü.ipinsgenannt wird, und gleich unsern: europäischen Mistel auf denStämmen und Besten verschiedener Bäume parasitisch zu wach-sen pflegt. Die besondere Eigenschaft, welche diese Pflanzebesitzt, und sie hiedurch vorzüglich merkwürdig macht, ist, daßsich in den Winkeln ihrer Blätter das Regeuwasser sehr langaufhält, wodurch die Einwohner, besonders Reisende, und diearbeitenden Sklaven im Walde öfters bey grosser Hitze undWassermangel von einer etwas grölfern Pflanze so viel klaresund gutes Wasser erhalten, daß sie damit hinlänglich ihren
Durst
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