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Ferners streicht auf dem hohen Granitgebirge in Schlesien beySchreiberhau ein überaus mächtiger Gang mit Kupfer und Schwefel-kies und weiter hinauf über diesem ein Gang von glimmerigen Eisen-fenftein, und bey Krumhübel dicht am Fusse der Schneekuppe ein Bley-gang. (a)
Schiefergänae mit Kies im Granite sind nicht selten, und ichhabe Granit mit Wasserbley aus Frankreich gesehen.
Alle diese angeführten Gänge sind eigentlich nur in Seiten-zweigen der höchsten Granitketten, und vielleicht trift man in diesenkeine Gänge an, obwohl es mir wahrscheinlicher ist, daß nur die Be-schwerlichkeit bey Ersteigung dieser Gebirge die Ursache seyn mag, daßwir davon keine Beyspiele haben. Die Gänge in Granit sind meistenssehr absäzig, und halten weder in das Feld, noch in die Teufe, sondernkeilen sich leicht aus, und werden oft von jeder überlesenden taubenKluft Verdrukt. Von dieser Beschaffenheit sind die Gänge in Bozaund Magurka in Ungarn, und in Großkirchheim in Kärnthen, nur beyPösing verhindert dieses die Mächtigkeit des Ganges, die meistens zwi-schen 2 und z Klafter halt.
Der graue Granit ist in Schweden nach Herrn , und^lleriu8 weniger für Erzgänge geschickt als der rothe, auch sind diesächsischen, und böhmischen Granite roth.
Auch der schweizerische Granit, der bey Herrn Hallerund Grü-ner unter dem Namen Geisstein vorkömmt, ist nach den eingeschicktenMustern roth. Die Karpathen, die salzburgischeu, und krainerischenAlpen hingegegen sind grauer Granit.
Granit als Gangart kömmt wohl kaum irgend anderswo, alsin Granitgebirgen selbst vor, wo er mehr oder weniger aufgelößt, oder
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(») Gerhards Versuch einer Geschichte des Miueralreichs- x.