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Zweyte Ordnung.
Die Ganggebirge (mvmes seLunLarli)
lilnter dieser Ordnung werden alle jene Gebirgsarten begriffen, DcresHauptbestandtheil Thon ist. Sie sitzen durchaus auf und um desGrundgebirgen in mächtigen meistens sanfte Gebirgen , die dem Au-ge durch ihre meist waldige, sanften Abhänge eben so viel Vergnügengewähren, als sie dem Bergmanne durch die vielen, und anhaltendenedcln Gänge aus allen andern Gebirgen seine mühevolle Arbeit am be-sten bezahlen. Aus dieser Ursache kennt man sie auch unter dem Na-men der Gangebirge, welcher Namen ihnen zwar nicht ausschließendzukömmt, weil,wie wir gesehen haben, nicht nur die ursprünglichen Ge-birge, sondern auch, obwohl seltner , die Kalk und Flözgebirge z. B..in 0erb)5liirsedle Gänge beherbergen, doch aber als schon einmal an-genommen, und ihnen zukommen!» beybehalten werden kann.
Obgleich der Hauptkarakter ihrer Gebirgsarten .in dem bestehet, daß.überhaupt genommen ihr größter Bestandtheil Thon ist, der folglichleicht zu fassen ist; so sind aus allen Gebirgsarten doch keine unter soverschiedene Klassen gebracht, und keine so unbestimmt, und unor-dentlich beschrieben worden, als eben diese; theils weil sie in Absicht desVerhältnisses, und der Anzahl ihrer Bestandtheilen durch so unmcrkli-che Nuanzen in verschiedene Steinarten übergehen, daß es oft schwerwird, richtige Karaktern anzugeben. Daher es denn geschah, daß manöfters zwey oder mehr verschiedene Gteinarten unter einem Namenbegrif, die ein andersmal mit eben so vielen verschiedenen bezeichnet wur-den; theils aber, und meistens, weil .sich viele derselben einigen Ge-birgsart n jüngerer Erzeugung so nähern, daß viele hierdurch irre ge-macht, die Umstände, und das Verhalten der einen auf die RechnungDer andern schrieben. Beyspiele hievon liefern die Hornschiefer, undThonschiefer; Am nun der Gefahr, verschiedene Steinarten unter sichzu verwechseln, auszuweichen, werden alle und rede beständige Abändc-