Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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rotgzion mitgetheilten Bewegung an manchen Punkten des Erdeb?lts tie-fer fraß, und so einige andere Punkte der Gramtmasse entblößte, undhiemit die ersten Linien der zu erzeugenden Gebirgsketten zeichnete;-ob die tägliche Erdrotation, die dem Erdball bey der noch weichen, muß- -artigen Grauitmasse seine eüiptoidische Form gab, vielleicht mit der Be-wegung der Wassersich vereinte, um diese Granitmasse an manchen Ortenzu erheben, rvv nämlich der Strom der Gewässer eine Art von Dammfczte, wodurch die durch eine andre Kraft hingetriebene Granitmasseaufgehalten, und erhoben wurde; ob das lange Verweilen dieser Ge-wässer über dem Granite einige leichter zuverändernde Bestandtheiledesselben, den Feldspath und Glimmer nähmlich zersezet, und zu jenerthonartigen Maße umgearbeitet haben, die wir izt in den thonartigcnGebirgen finden; ob durch das langsame Fortschieben dieser weichenMasse die blätterige, und schieferartige Lage der Theilchen m den Ge-birgsarten dieser zweytm Ordnung entstand ; ob endlich diese Gewäs-ser einen grossen Theil der bey der Veränderung der Grauitmasse meistens,aus dem Feldspathe der nach Hrn. Gerhardt Kalkende halten soll, ausge-zogenen erdig alkalinischen Bestandtheilen lange Zeit aufgelöst behielten-und erst nach Formirung dieser beiden Gebirge durch eine uns unbekannteArsache, die ihm dasVernwgen, sie länger aufgelvßt erhalten zu können,benahm, vielleicht durch dir ersten Wirkungen der organischen Natur,absezten, und »so die älteren einfachen Kalkgebirge , die aus schuppigen,oder sogenannten salinischen Kalksteine bestehen, und ebenfalls auf ein-mal entstanden find, bei ihrer Entstehung durch und durchweich', und sodas Vermögen , sich gleichsam zn knstallifiren, gehabt zu haben scheinen,sormirten ; dieses alles sind Vermuthungen, die zwar den Bau unse-rer Erde einigermassen erklären, und Stoss genug zu einem neuen Er-desystem liefern könnten, dem man durch manche künstliche Verglei-<huiigen, und mühsam gesuchte Ähnlichkeiten Wahrscheinlichkeit genuggeben könnte, wenn wir nicht schon der physischen Romane genug hat-ten , durch die urrser Geist wohl uuf einige Stunden zerstreut, aberrricht mit neuen KenntnißLn genähret wird.