ist, ausmacht, zeugtvonhemVermögen, daß die Natur auch in spätern Zei-ten manche den ältern Gebirgsarten ähnliche Mischungen hervorbrin-gen kann, wie wir auch beym Granite gesehen haben; und die von HerrnCharpentier (A) bemerkten mächtigen Kalklager in, und wie es öftersscheint, unter Gneiß, sehe ich ebenfalls entweder als mächtige schwebendeGänge^ oder als eingetriebene Keile an.
Zweites Geschlecht.
Lhonschttfer,
enn die thonigen Bestandtheile des "Gneißes so zunehmen, d>aß
sie die Quarztheilchen gleichsam verdrängen, und diese entwe-der ganz sich verlichrcn , oder als ein zufällig eingemischter Körper blosstreifenweis eingemischt sind, so gewinnt diese Stemart ein blos thonar-tig schieferiges Ansehen, und sie heißt Thonschiefer. Dieser be-steht also blos aus schieferigen Thon, dem zufällig Quarz, und auchöfters Glimmer beygemifcht ist. Seine ganze Masse zeigt dem Augeüberall Thon, und wederdie zufällig eingemischten Quarz noch die Glim-mertheilchen sind an ihren Gränzen so innig verbunden, und herlaufensich, wenn mir dieser Ausdruck erlaubt ist, so unmerklich in einander,ine im Gneiße. Er unterscheidet sich daher Von diesem i tens: daß man imGneiße seine Bestandtheile mit blossem Auge leicht, und deutlich un-terscheiden kann, imj Thonschiefer hingegen die ganze Masse thonartigerscheint, -rtens ist der Thonschiefer infeinem Gefügt noch weit blätteri-ger, als der Gneiß, und läßt sich viel leichter nach der Lagedieser Blätterspalten, als der Gneiß ; ztens ist sein Bruch nicht körnig wie jener desGneißes, solchem er ist der Länge nach glatt uud schieferig, und in die
Quere