Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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Ausser retraktorischen Eisenstein, -er nreistens rn Nestern,oder kurzen? Klüften vorkömmt, ist mir im Serpentin keine andere Erz-art bekannt.

In den Kupferwerken zu Samabor in Kroatien bricht Kupfer-kies nesterweis in Mergclschiefer, und Gips macht das Hangende, zwi-schen diesen beyden Lagen findet sich oft Serpentin^ und immer in derNähe von Eisenstein; manchmal ist er zu einer graugrünen Talkerdeaufgelößt,. aus der häufig natürliches Bittersalz auswittert.

Die Entstehung des S^rpentinfelses aus einem Niederschlug istwohl keinem Zweifel unterworfen, und wahrscheinlich ist die aus dem zer-setzten Feldfpath und Glimmer ausgezogene Bittersalz-Ünd Thonerde,der erste Grundstof der Serpentingebirge gewesen. Das der Serpen-tin , oder ein ihm der Grunderde nach ähnlicher Körper, und der Feld-spath unter sich sehr nahe verwandt sind , und einer aus dem andernim Verhältniß der mehr oder weniger mit Vittersalzerde verbundenenKieselerde entstehen könne, scheinen die im Granite öfters vorkommen-dem Specksteindrüsen, nnd die Feldspathwürfel im Schnödestem, undder eben angeführte 6ranikone zu beweisen; übrigens gehöre» die Ser-pentingebirge gewiß unter die später aufgesetzten Gebirge.

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