Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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4. Serpentin mit. Lalkfpath. Der Kalkspakh ist^ bald in grös-seren Stücken, bald in Adern in Italien häufig, und Unterdem Namen verclö äi ?raco, uero cli ?rgko. ?ol2LV65L Lc.bekamtt. Mauchmal ist: der Kalkspath so häufig, daß derSerpentin nur Drüsen und Adernweis erscheint, dergleichenist der jVlsrmo verä'amieo.

Serpentin mit Granaten. Wird ebenfalls bey Zöpliz, auchbey Petschowar im czaslauer Kreise in Böhmen gefunden (a).

s. Serpentin mit Feldspath und Glimmer. 6,-amtooe Ital.^ ' kömmt in Schichten zwischen den Serpentinlagrn bey lmxrn.Vers im siorentinischen vor. (b)

Die Farbe dieser Gebirgsarten ist wie die des Serpentins bongrlbgrüiien bis ins schwarze, die Asbestadern folgen gewöhnlich der Farbedes Serpentins, und seine Fibern sind meistens senkrecht auf die Linieder Adern, der Kalkspath und Quapz sind meistens milchweis. DerGlimmer ist silberfärbig, kalkartig, oftwürflich, und läßt sich leicht zn«inen fetten Talkpulver zerreiben. Nach diesen Veränderungen könnendie Abarten des Serpeutinfelses leicht bestimmt werden. Uibrigens fin-den sich oft Spekstein-und Kalkdrüsen im Sekpentinfels, die mehr alsAbänderungen des Serpentins, denn als fremdartige Einmischungen-v betrachten sind. Im Feuer fliesten die meisten Arten, worunter diemit Kalk und.Feldspath gemischten, am leichtflüssigsten find. )

Der Serpentinfels macht öfters zusammengekütete, zerstükteGebirge aus, dergleichen zu Petschowar auf glimmerigen Thonschiefer, undbey Zöpliz in Sachsen auf Gneis aufgesetzt find. Bey Impruners* sitzter nachHerrn Fcrber (e) vermuthlich auf dichten Kalkstein auf, undsehr oft findet man ihn flözweise. (ä)

('->) Char-p.^7V.

F«rl'. S- N4.

Am angcf. Orte.

(«y Gmclin i«> ttjm. Minkv«lts. S. 45^ . ^ -