4. Zornstcin »nie Ralk. Ist in den krainerischen Gebirgen häu-fig. Es ist der Mittelstein des Herrn Haquet, eine Stein-art die zugleich mit Säuren aufbrauset , und am StahleFunken schlägt.
5. Zornstein mit Granaten. Man findet diese Art splitterig,grün, halbdurchsichtig mit sehr schönen Granaten, bey Gott-weig in Oesterreich.
Weiß von dichten Korn mit kleinen glänzenden Granaten, dienur als ein zartes Pulver mit -er Hornsteinmasse innigst gemischt,Streifen und Bänder in demselben machen; bey Nanniest in Mahren.
Man findet den Hornfels bald m ganzen Bergen, wie z. B. beyFacebay in Siebenbirgen, bey Karharinenburg iin Siberien, und beyGöttweig in Oberösterreich, bald macht er mächtige Lager, die theilsauf ursprüngliche Gebirge aufgesetzt, theils zwischen andern Flözlagernliegen; Ein Beyspiel für den ersten Fall findet sich im vöröschpatakerHauptthal in Siebenbürgen, wo ein mächtiges Hornfelslager die Grau-fteingebirge bedeckt, auf welches fernerhin zufällige Schiefer und Sand-steingebirge ruhen. Zwischen andern Flözlagern, kömmt er am öftestenmit Kalknieren, oder auch Versteinerungen, auch oft als reiner Horn-stein vor. Endlich noch kömmt er sehr oft in Gängen, und beynahe inallen Ganggebirgen vor, dergleichen die Joachimsrhaler Porphyritgängeund die meisten fiberischen Gangarten sind.
Diese Gebirgsart ist vorzüglich für edlere Metalle erzführend,so find die Goldklüfte zu Facebay, und die bey Katharinenburg' über-zeugende Beweise. Als Gangart führt er theils selbst Erze, wie z. B.Gold und Silber in Siebenbürgen und Siberien, Bleyerze in Freybergin Sachsen, Quecksilber im Herzogthum Zweybrücken und beynahe alleMetalle 0 ) , theils bringt er anderen Gängen, beym Uiberkreuzen,Veredlung, wie z. B. in Joachimsthal.
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(') S> Snnun im llrm. N. S. S. 578. und Gerhard Gks. den Minrral. nrr Band'