Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
92
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' Die meisten Kiefelarten stießen im Feuer für sich selbst, nursin- die mit Quarz und Thon gemischten strengflüssrger, als die übrigen.

Seine Entstehung scheint mit jener der ursprünglichen Kalkge-birge in gleiche Zeit zu fallen, da man ihn selten auf diese, sondern mei-stens auf ältere Ganggcbirge aufgesetzt findet. 0) Wahrscheinlich ister aus einer sehr innigen Mischung von Kalk und Thon entstanden,welches nicht nur seine Bestandtheile (ii) , sondern auch seine Lagen,besonders in Flözlagern, da er am öftesten zwischen einer Lage von Kalkund Thon/ gleichsam als ein diese zwey Lagen verbindendes Mittelgestein,gefunden wird, beweisen, und hievurch wird sowohl seine Entstehungin der Epoche der Kalkgebirgerzeugung, als auch in den Flözlagern be-greiflich. Man findet auch oft Versteinerungen in dieser Gebirgsart. (e)

Dritte Ordnung.

Kalkgebirge (IVIorltes tertlarii.)

8/H^enn man in der Reihe, in der die Gebirge auf einander folgen,< 5 ^^ fortschreitet, so findet man, daß die Kalkgebirge immer aufdie Ganggebirge, und nur in'solchen Gegenden auf Granit aufgesetztsind, wo er von den Ganggebirgen nicht bedeckt ist; sie müßten folglichihrer Entstehung nach die dritten seyn. Unter diesen Kalkgebirgen nunfindet sich ein merklicher Unterschied, der eine zweifache Entstehung die-ser Gebirge anzudeuten scheint. Manche derselben scheinen auf einmalaus dem Niederschlag einer aufgelösten Kalkerde entstanden zu seyn,

die

(->) Borns Briefe S. ri;.

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r«F. iniii. p. 89. §-(e) Borns Briefe S. i»4.