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Herr Charpeutier führt mehrere Beyspiele der Erzhaltigkeitdieser Kalkfelsarten an, ob man gleich gestehen muß, daß man weder somächtige, weder so weitaushaltende Gänge in dieser Steinart, als inden Ganggebirgsarten hat- doch finden sich öfters mächtige und anhal-tende Gänge zwischen dem Kalkstein und dem darunter liegenden Gang-gebirge, dergleichen die meisten kaustischen Kupfergruben sind.
Im dichten Kalkstein sind beträchtliche Gänge bey Annabergin Oesterreich, wo gediegen Silber und Glaser- brechen, dann sinddie so reichen Bleygruben zu Bleyberg in Kärnthen, ferners die Ku-pfergruben bey Falkensteiu in Tyrvl ebenfals in dichten Kalkstein. DochHaben diese Gänge nie ein anhaltendes Streichen, sondern finden sichmehr puzen- und nesterweise.
Als zufällige Abänderungen von Kalkgebirgen find die Mergel-iind Gipslagen zu betrachten, deren erstere aus einer Mischung mitThonerde, und letztere durch eine Sättigung mit einer Vitriolsäureentstehen. Man findet im Mergel Gelbkupfer nesterwcis bey Samoborin Kroaten, wo auch Gips in mächtigen Lagen vorkömmt. UebrigentPud GrpS und Mergel die gewöhnlichen Begleiter der Sal-stöcke.
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