Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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7. Psrphprbrcccia, aus Porphyrstücken mit Jaspis verbunden.

8 . Felsstembreccia, aus Stücken einer oder verschiedener Fels-steinarten, die unter sich zusammengebacken sind.

Die Breccien finden sich gewöhnlich lagenweis zwischen andernSchichten der Flözgebirge, und denn halten sie gewöhnlich keine Erze,sondern machen allenfalls das Dach von Erzflözen aus. Manchmalfindet man besonders aber von der letzten Art ganze Berge.

Einen ähnlichen aus Granit und glimmerigen Thonschiefer-stücken mit Kalk verbundenen Berg führt Hr. Hofrath v. Born aufdem Wege von Kremniz nach Neusohl an O), und in Siebenbürgenbestehet der Berg Kirnik im Veröspataker Hauptthal und andere Ber-ge ebenfalls aus einer mit Thon verbundenen Felssteinbreccia, die aufzufälligen Thonschiefer auffitzet, der wieder auf einer mächtigen Kie-selfelslage liegt. In diesen letzteren Bergen wrrd auf eine Menge kleinerabsäziger Goldklüfte gebauet, und manchmal finden sich auch verkohltemit Quarz durchzogene Holzstämme in dieser Gebirgsart, die bis 2.Loth Gold im Zentner halten.

Die Breccien scheinen zum Theil durch das Abrollen im Was-ser, meistens aber, wenn die Bruchstücke scharfkantig sind, folglich durchWasser nicht gelitten haben, durch «nterirrdische Brüche der Flözschich-ten bey ihren Anstrocken, oder durch das Sinken tieferer Schichtenentstanden zu seyn, da denn eine ähnliche Materie die Spalten wiederausfüllte, und die Bruchstücke verband»

Zwei-

- (») BorirS Briefe S. "