Die gewöhnlichste Lage -es Sandsteins sowohl, als seine Zu-sammensetzung und die so häufig eingemischten Ueberbleibsel organischerKörper lassen uns über die Art seiner Entstehung keinen Zweifel. Zer.ribene und wieder zusammengeküttete Gebirgsarten geben Sandstein,der stine grössere Festigkeit theils von der Feinheit seiner Theilchen,theils durch stine Lage im Schoße der Erde, und den nach und nach,durch die durchsitzenden Wasser mitgeführten und in den Zwischenräum-cheu abgesetzten erdigen Theilchen zu verdanken hat.
Gewöhnlich ist der Sandstein so wenig als die Breccien eineerzführende Gebirgsart, doch hat man mehrere Beyspiele, daß er baldin seinen Klüften Erze beherberge, bald als Gangart, oder als reichesFlöz erscheine.
Der erste Fall trägt sich in Siebenbürgen zu. Der Orla,Jgren, Kirnizel und andere Berge um Verospatak bestehen aus Sand-stein, der mit einer unendlichen Menge kleiner Klüfte durchsetzet ist,in denen auf Gold gebauet wird; ähnliche goldführende Sandsteinbergeführet Hr. Pallas in Siberien an, und Hr. Gerhard spricht auch vongoldführenden Sandstein in Schlesien.
Als erzführende Gangart im Schiefergebirge ist er oben be-schrieben worden; ein goldhältiger Sandsteinkeil im Kieselfels kömmt zu
in Siebenbürgen bor(»)l der Keil bestehet aus Schichtendenverschiedener Mächtigkeit uud Korn, doch folgt die Reichhaltigkeit kei-nem dieser Gesetze.
Als Lager zwischen andere Flözschichten wird er manchmal inder Nachbarschaft edler Flöze auch edel; dergleichen ist das Kupfer-sanderz zu Eisleben, und bey Riechelsdorf im Hessischen, daß unmittel-bar unter dem Kupferflöz liegt, und reicher als jenes ist. In diesenbeyden Flözen kommen in den Wechseln oder Rücken Kobolterze mit
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