Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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Dicht; Diese Art findet sich aus Quarzkörnern oft von ver-schiedener Größe und Farbe, mit Kalk, und manchmal mit zer-ribenen Muschelschalen in eine Masse verbunden. Oefters be-herbergt sie auch Versteinerungen sowohl aus dem Thierreichals auch Theile von Pflanzen. *

b. Gchieferig. Ist von der vorhergehenden Art nur darin un-terschieden, daß sie sich in Blätter spalten läst; sein Korn istübrigens bald gröber, bald feiner, und seine Härte ebenfallsverschieden. Diesen beyden Arten findet sich oft mehr oderweniger Thon beygemischt, daher das Bindungßmittel mergel-artig wird.

Eine sehr feinkörnige Art ist;

e. Der Quaderstein. M?//. Dessen talkartiges

Bindungsmittel sich ebenfalls durch das Aufbrausen mit sau-ern Geistern verräth, dessen ganz kleine Sandtheilchen aber oftso innig mit dem Kalk gemischt sind, daß man sie nut Müheentdeckt. Das Verhältniß des Kalks ist verschieden, manch-mal nimt es so zu, daß sich der Sandstein wie zu komrunekileaubey Paris nach Art der Kalkspathe krystallisier. Zufällig fin-det sich diesen Arten Glimmer beygesellet.

Alle Sandsteinarten kommen als Flözlager bor, theils zwi-schen Schichten anderer Gebirgsarten, theils aber unter sich selbst balddem Korn, bald der Farbe, bald auch dem Bindungsmittels nach ab-wechselnd. Oft finden sich auch kleinere Gebirgszüge von Sandsteinber-gen, dergleichen in Siebenbürgen das Veröspataker Hauptthal machen.Manchmal machen sie auch Gänge in andern Gebirgsarten, wie z. B.zu Lauterberg am Harz, wo ein mächtiger Sandsteingang mit kalkigenBindungsmittel durch den ursprünglichen Thonschiefer setzet, und Ku-pferkiese mit strahligen Kupfergrün führet.

Die