Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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e. In sechsfcrtrgen Pyramiden.

Weisser Chalzedon, in sechsseitigen, doppelt gespitzten, bald hohlen,bald mit Kalkspath ausgefüllten Pyramiden, mit in Bündel gewachsenen,faserichten, und cylindrischen (s) Chalzedone, Quarzkristallen, undSilberglauze, vom Therefiaschachte zu Schemvitz (S. die rte Figur).

Eben der, wo aber die bündelförmigen Kristallen, alle, odermeistens, rvthlicher Kalkspath sind, ebendaher.

Grauer Chalzedon, in sechsseitigen Säulen, mit sechsseitigenSpitzen, vollkomen von der Figur des Quarzes, in braunen, etwasmarmorirten, einem versteinerten Holze ähnlichen Pechsteine ganz ein-geschlossen, mit einigen groben Granaten, aus Zam bey Arad in Hun-garn (v)..

ä.

auf stchs können bestimmt werden, und bey denen es deutlich ist, daß das konvexeEnde der Saulchen von kleinen, an den« Ende derselben festaufsttzenden Chalze,donbällchen herkommen. Einige dieser Kristallen scheinen bohl zu seyn. Auchfitzt rindenförmig geträufter Chalzedon darauf, und alles dieses ist schwam - undblasenartig über Schwefelkies, und «»rissen erhärteten Thon gezogen, aus Krem«nitz in Hungarn. Dieses Stück besitze ich aus Güte des Hernn Bergraths undProfessors von Ruprecht.

(s) Anmerk Diele, vielleicht die meisten, röthlicheir, bündelförmigen, für Chalzedonausgegebenen Kristalle sind blosser Kalkspath, der zwar nicht gleich mit Scheide-wasser brauset, aber es doch thut, wenn man ihn länger tu der Saure liegen läßt,dieses ist mit gegenwärtigen Stücken nicht gelungen. Die röthllche Farbe ist ge-wiß von Braunsteine. Die, welche zweifeln, ob die üben angeführeen Pyramidenwirkliche Chalzedon« sind, verweist tch-zur Saminluug des ebengedachten Herrn Gra«fei, von Wrbna, der davon nicht nur einen ganzen Kristall, von ; Zoll Dicke imDurchmesser, besitzt, sondern auch einen anderen, der von ungefähr ist zerschlagenworden, und feine ganz« Chalzcdonuatur in Brüche zeigt, ja in dessen Höhlung so-gar kugeltcht geträufter Chalzedon steckt, der die Sache ganz besonders aufkläret^(S. die;te Figur).

Oi) AnmceL- Ich hab es schon oben bemerkt, dass die meisten vorgeblichen Chas-zedoiipyramiden koste Iukrustate sind. Die Clstngrüben, besonders die von Hüt-