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Zweyter Abschnitt.
Gedanken und Bemerkungen über die Natur und Entstehungs-
art des Chalzedones.
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^ßH^as die Figur, die Abänderungen, das Vaterland des Chalze-dons betrift, dürfte nicht leicht ein Schriftsteller mehrere,und, einige Kleinigkeiten ausgenommen, bessere Anmerkungen gesam-melt haben, als Bruckmann in der Abhandlung von Edelsteinen 21. Kap.,und in den Beyträgen dazu S. 134., dann in der Fortsetzung derBeyträge S. 128. Ueber die Entstehungsart diefes Steines aber ver-dienen vor allen nachgelesen zu werden: Born (Abh. einer Gesells. inBöhmen i. B. S. 267 — 277. ) Wallerius ( 8M. !Wn.l'. I. x. zoz— Z08.) und Colini (Journal cluu vo^gZe Lc. IVIankeiln 1776. eiiLp.XI.). Was also von diesen berühmten Männern ist gesagt wor-den , sehe ich größtentheils als vorausgesetzt an, und werde es nur inso weit berühren, als ich es zur Verbreitung eines gehörigen Lichtes,über meine Bemerkungen nöthig finde.
Alle diese Bemerkungen dürften wohl hauptsächlich die Erör-terung der Frage zum Ziele haben, wie, und woraus sich die Chalze-
do-
bürger Chalzedone dem Braunst,!,,«, oder der Eisenerde zu zuschreiben sey ,konnte ich aus Mangel eines Stückes nicht versuchen.
In dem Kabinete K. K. H. der Erzherzoginn Marianne soll, 'wie michHerr Hofrath von Born belehrte, «in einzelner Chalzedonkrtstall vorhanden ge-wesen seyn, der wie das 8x»kkuin Cülc. xelrstum 8espoli OickalloAr. , aus einemkurzen sechsseitigen Prisma, und einer dreyseitigen Spihe bestand, und auf dembekannten gelblichten Pechsteine aufsaß, der in Oberhungarn vorkömmt.Ich bin aber nicht Bürge, daß er nicht ein mit Chalzedon überzogener Kalkspathkönnte gewesen seyn; denn so einzelne Schönheiten will man nicht gerne durch Versuchet» Grunde gehen.