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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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done erzeugen- Aber ehe ich hierüber meine Meinung, und so dielwahrscheinliches sage, als sich von so geheimen Arbeiten der Natur er-rathen läßt, muß ich noch ein und das andere vorausschicken.

Erstens. Vermöge meiner zuvor gemachten Beschreibungen der Chal-zedone des kais. Kabinets, werden die meisten auf den InselnFerrve und Jßland, zu Vizenza im Venetianischen, zu To- 'rotzko in Siebenbürgen, zu Hüttenberg in Kärnthen, umOberstein in der Pfalz, zu Boinik, Schemnitz, und Kremnitzin Hungarn, uvd im Königgrätzerkreise in Böhmen gefunden.

Die von Torotzko» Hüttenberg, und Boinik, finden sich inden Eisengrüben, und fast immer bey Glaskopf, oder Eisenspath, dergewöhnlich verwittert ist. Die Schemnitzer und Kremnitzer kommen inden Silbergruben bey Graustem (^axuin mstallifermn koenü) undQuarz; die aus Freyberg in Sachsen, bey Flußspath, Quarz und Sil-bererzen vor. Alle übrigen stecken entweder im verhärteten Thoneworinn man Spuren einer durch Hitze geschehenen Austrockung wahr-nimmt; oder in wahrer, gemeiner Lava, wie die zu Vizenza, oder imMandelsteine, wie die von Ferroe, und von Oberstem. Was die vonVizenza betrift, ist ein Stück in meiner eigenen Sammlung; und derwürdige Herr Professor Feeder (Reise durch Welschland S. 22.),ist wegen der Oberst einer aber Collini (am a. O.S. ns. und 145. meinGewährsmann; von den Ferroeifchen beweisen es die im kais. Ka-binete, und in anderen Sammlungen vorhandenen Stücke.

Zrreyrens. Wenn alle diese Chalzedone und Achate verwittern, sopflegen sie anfangs undurchsichtig zu werden; und in den er-sten Graden dieser Verwitterung werden sie im Wasser oftwieder durchsichtig, wie der verwitternde Opal, oder das, ichnicht weiß warum, so genannte Weltauge. Der Unterschiedist nur, daß sie die Farbe wenig, oder gar nicht ändern. Dieweiteren Grade der Verwitterung machen den Körper zu ei-nem mehr oder weniger vollkommenen Thone, und in diese Erd-art pflegen sich alle Kiesel umzuändern, vielleicht den einzigen

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