Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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Und nun die Frage; woraus entstehet der Chalzedon ? Waller1. oK. antwortet: Aus aufgelöster Kallerde. Baume Manuel äsOkymis giebt den reinen Thon, Ludwig iVlus. Uislä. gewisse fetteftlileimichte Theile des Thons, Deckel lls lap. ori^. ?. zs eine Mergel-erde und Rollini l. c. p. 16Z — I8o. Kalk, Thon, Kiesel, und Ei-senerde, als die Erzeugender Achatekiesel, hiemit auch der Chalzeds-ne an. Henkel ließe sich leicht mit Kollini bereinigen, weil selten einMergel ohne Kieselerde und Eisen ist, und er selbst allzeit aus Thonund Kalk bestehet. Wallerius und die Vertheidiger des Thones wider-legen einander; und wann der erstere bedacht hätte, -aß nur seltenund wenig Kalk in dem Achaten gefunden werde; und die lezteren,daß Thon in der Auflösung niemals zur Gallerte gerinne, ja daß Thonselbst über die Hälfte Kieselerde enthalte, so würden sie ihre Meinung,nicht so vertheidiget haben. Collinis Meinung, der auch H. Hofrath vonBorn a. a. O. beypflichtet, ist also noch allein übrig, und sie scheintmir auch wenigstens die wahrscheinlichste zu seyn. Vielleicht wird sie,nachdem ich meine Gründe dafür dargethan habe, manchen noch mehrvls wahrscheinlich vorkommen.

Nach den gründlichen Erfahrungen Bergmanns wird aus keinerursprünglichen Erde eine andere; sondern z. B. die reine Kieselerdebleibt in Ewigkeit Kieselerde, und nur die Vermischungen mit anderenErden oder Mineralien erzeugen die verschiedenen Abänderungen. Nachder Analyse nun eben dieses Schriftstellers findet sich bey jeder chymi-schen Zerlegung eines Achates, Chalzedones, oder was immer für eine-Kiesels, Licselerde und Thonerde. Also ist es kein Zweifel, daß, dadiese beyden Urerden im Chalzedone in so grosser Menge stecken, selbedie Haupterzeuger desselben ausmachen müssen.

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styn, als wenn man sagte, die Cbalzedone glengen in Zeolite, oder diese imChalzedone über, obwohl ich gerne zugebe, daß bey Zersetzung det Chalzedonedie Natur Kalkerde und Phoepborsauren hinzufügen, und einen Zeolit erzeugenoder durchs hinweguehmen dieser Bestandtheile einen Cherlzedon aus Zeolithen gr,stalten kann.