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mit Scheidewasser brausen, und worinn meistens ganze Drüsen vonKalkspath und Kalkkriftallen stecken S. Collini i6z. 1. e. Die inEisenbergwerken vorkommenden Chalzedone brechen gewöhnlich beymGlaskopfe, und beym Eisenspathe; diese werden doch an Eisenerde nichtMangel leiden? Und sowohl die dabey vorkommenden Kalkspathe, Ei-senblüthen, Kalkkristallen, als auch die Bestandtheile des Eisenspathesselbst (Kalkerde, Braunsteinerde, und Eisenerde) zeigen, daß Kalkerdegenug vorhanden sey, um bey der Erzeugung des Chalzedones ihren Theilbeyzutragen. ^ -
Die Schenmitzer und Kremnitzer Chalzedone kommen bey Quarz,Sinopel, Kalkspath, meistens im Grausteme (a) bor. Welcher Chi-miker verkennt hier die Gegenwart der Kieselerde, Kalkerde, Thonerdeund des Eisens?
Man könnte mir einwerfen, daß Bergmann, der in der Mi-schung der gefärbtem Achate immer Eisen, in den Feuersteinen Kalkerdefand, bey dem reinen Chalzedone weder diese, noch jene entdeckt habe.Aber erstens sitzen oft in den Höhlungen der Achate und ChalzedoneKalkspathe, oder Kalkkristalen. Vom Isländischen Doppelspathe habe ichoben ein Beyspiel aus dem kais. Cab. angeführet; und sechsseitige, aufder Oberfläche mit rothem Braunsteine, wie mit Bronze, angeflogeneKalkspathsäulen kommen im Zweybrükischen öfters vor. Ich selbst besitzedaher einen Achatball, der mit ballenförmigen Kalksinter ausgefüllet istZweitens. Bemerkt Cvllinl a. a. O. S. 140, daß oft um die Chat»zedon und Achatbälle eine Rinde gezogen sey, die aus Kalk und Eisen-ocher bestehet. Selbst die rerrs vsrcis, die so oft bey den ißlän-der Chalzedone vorkömmt, giebt zuverlässigen Versuchen zu Folge mit
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(«) Anmerk. Graustrin ist das Lsxum metsllikerum Lornii, welches nicht, wiets manche Mineralogen behaupten, ein porphyrartiger Felsstein ( Porphyrtt) ist;denn da wird Jaspis und Feldspath voraus gesetzt, wovon dieser oft im Grau»steine ganz sehlt, jener aber vom erhärteten Thone des Trausteinrs so weit unter-schieden ist, als der Thonstein und Thonschiefer, die noch niemand für Jaspis«anzusehen gewaget hat.