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Mitte -es Chalzedones fortzieht, und bald mit eben -er Quarzmaterieangefüllt, bald hohl und mit feinen Quarzkriftallen besetzt ist. Frey-lich getraue ich mich hier nicht zu behaupten, ob dieser Kanal entstan-den sey, indem die schon in den Drusenlöchern steckende noch weichere'Materie, durch etwan einen Druck des umliegenden Gebirges gewalt-sam ausgepreßt wurde; oder ob eine neue Masse der Quarzmateriedurch diese Röhre in die Höhlung des Achates oder des Chalzedoneseingedrungen sey. Aber daß der letztere Fall bey jenen Chalzedonensich ereignen müsse, deren innere Höhlung kugelichte Erhöhungen hat,,dieses ist klar, und wird besonders von dem schönen Stücke des kais. Kabi-netts, das ich oben beschrieben habe, unläugbar bewiesen. Dieses Stückbesteht aus dreyen übereinander passenden vermuthlich durchsZerschlagektlosgewordenen Schaalen des Chalzedones. Der convexe Theil jederSchaale zeigt immer die Eindrücke von kleinen Höckern, der concaveTheil aber diese genau in jene Eindrücke passende Höcker. Da könnewnun die Eindrücke nicht entstanden seyn, ohne daß vorher der Körperder die Eindrücke machen konnte, (hier die Chalzedonhöcker), dagewe-sen wäre; Es mußte also ein neuer Zufluß von Materie in die schonausgetrocknete Kugel durch einen Kanal geschehen; oder wenn die ganzeKugel geschlossen war, und hiemit nichts neues zufließen konnte, mußtedurch die von neuen Grad.'n der Wärme oder Kälte verdickte Materieeine neue Lage an die inneren Theile der Schaale angesetzet worden:seyn,, diese zweyte „dritte,,und fernere Lagen zu gestalten.
Diese Grade der Wärme und Kälte führen mich aufden Ein-wurf, wie nach dieser Erklärung die Chalzedone haben entstehen kön-nen, die aus Paralellen geraden Lagen vom reineren und gröberen Chal-zedvne, oder vom Chalzedone und Kacholonge bestehen. Diese Be-denklichkeit ist aber leicht zu erklären. Entweder sind diese lagenför-mige Chalzedone in die Chalzedonkugeln wie in Kapseln eingeschlossen,dieses zeigt, daß die weiche Chalzedonmafle in die schon erhärteten Ku-geln neuerdings hineingeflossen ist, und sich schcitenartig aufeinander ge-legt hat, oder die Schichten liegen frey in der Lada, und die sind auchfrey erzeuget worden. Das schöne oft ordentliche Abwechseln derChalzedone und Kacholonglagen könnte man durch die reineren und grö-
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