Ho
ge beträgt aber gozs Köpfe, worunter sich 8i Geistliche, 15 Adeliche,Z4 Beamte rc. ZO7 bürgerlichen Standes, ssvTagwerker rc. 208 Kin-der von i bls 12 Jahren, 82 Kinder von i; bis 17 Jahren, 1748Weipspersvnen, und iz Fremde befinden.
Ci« unangenehmer Umstand für mich ist es, daß ich den altenKrieger Picks, den Marshall 0) als einen so dortreflichen Landwirtbrühmt, und der in der Gegend von St. polten wohnen soll , nicht er-fragen konnte. Niemand wollte von einem Picks, noch von einem al-ten Soldaten, der eine Oede urbar gemacht hätte, etwas gehört haben.Es thut mir sehr leid, -aß dieser Mann, wenn er noch lebt, so sehrunter seinen Nachbarn unbekannt ist. Ich hätte ihm gerne die Handgedrükt.
Bon St. Polten nach Linz.
Den ntm Wonnemonds. Um 6 Uhr des Morgens reisteich von St. polten ab, um mich nach Fridau zu begeben. Dieser Ortliegt eine Meile von hier, und ist wegen seiner schönen Kattunfabrik be-rühmt. Man fährt über das Steinfeld nach Anterholz, und wendetsich von da links nach Fridau. Das Steinfeld besteht aus einem grö-stentheils noch unangebauten Sandboden, und ist über 2 Stunden langund eine halbe Stunde breit. Nichts, als Mergel und Dünger fehlt,um solches in die fruchtbarsten Aecker zu verwandeln.
Wenn man das Steinfeld verläst kömt man über einen Hü-gel, -er ganz aus einem rötblichen Thon besteht, und in eine ziemlicheFläche ausläuft, die von eben dieser Beschaffenheit ist, und worauf derRoggen sehr schön stund.
Mas
(») S. Iosrph Marshall'- Vklftv durch Hollaad, Floadrrn, DttUschland »c. t« Ilt»Davde x«x. 169.