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deutsche Encyklopädie/ Marsrgli's prächtige Beschreibung der Do-nau / die ^LLllemis äe§ xar LliLtelLM» die Werke des Mont-faucon, Gronovius / Fleury rc. Nur in den physikalischen und oeko-nomischm Fächern herrscht noch eine grosse Leere, obwohl zwar viel derneuesten Naturforscher vorhanden sind. Doch verspricht man sich vondem jezigen Herrn Prälaten, der die nüzlichen Wissenschaften liebt, daßer in diesem Betrachte mehr thun werde , als seine Vorgänger.
Nahe an der Bibliothek ist eine Naturalienkammer, worineinige Globi, Atlanten, und astronomische Instrumente; danneine kleine Sammlung von Seegewächsen, und Konchilien, von Vögeln,Schmetterlingen, Hölzern, und eine ganz hübsche Kollektion von Mine-mralien zu sehen ist. In der letzten sind die Marmore am vollständig-sten. Auch sind einige Stücke englischer Feuersteine in derselben, welcheganz vorzüglich groß und schön sind. Nebst dem zeigt man auch eineSammlung von antiken und modernen Münzen, die zwar nicht vollstän-dig , aber doch auf 2000 Stüke stark ist.
Unter den Antiquitäten ist ein grosses Jagdhorn merkwürdig,das im Jahre 988 gemacht ist, und womit ein ungarischer Herzog sin-nen Feind todt schlug; In Schwandners historischen Werken soll nied-reres davon nachzulesen seyn.
Uebrigens hat das Kloster ein Gymnasium, wo die Umnsoiok'»die Logik, Methaphysik, und die theoretische Physik, alle in lateinischerSprache gelehrt werden, und dermal nur von etwa 40 Studenten be-sucht wird.
Die hier angelegte Normalschule wird ebenfals von Seite desKlosters besorgt; und die dazu nöthigen Lehrer sind aus den Geistli-chen gewählt, die zu Erlernung der ächten Schulmethode nach Wiengefchikt wurden.
Der-