dieser Kinder, deren Anzahl sich dermal über 200 erstrebt, die Wohl-that nicht erkennen wollten, die ihnen von der Gnade des Monarchendadurch zufließt. Es ist doch gewis keine Kleinigkeit, wenn man bey-nahe alles das, was ein Mensch sein ganzes Leben hindurch nöthig hat,und was ihm immer nüzt, fast umsonst lernen kann. Denn es ist be-kannt , daß in den österreichischen Staaten nicht nur allein der Unter-richt in diesen Volksschulen, sondern auch in den meisten höhern öffent-lichen Schuwn frey ist»
Um aber wieder auf die Normalschuke in Linr zurückzukom-men, so gesteh' ich, daß es mir sehr auffiel, die so nüzliche vierte Klasse,m welcher die ersten Gründe -er Naturgeschichte, Physik, Mecha-nik, Zeichnung rc. gelehrt werden, fast gänzlich leer zu finden. EinUmstand, den ich auch Verhältnißweise bey den meisten übrigen Schulen,Die ich sah, bemerkt habe. Die Ursache ist wohl diese, daß Eltern undKinder die Nüzlichkeit dieser Klasse nicht einsehen. Sobald die dritteKlasse geendet tst, in welcher mit unter auch die ersten Gründe des La-teins erklärt werden, so gehen die meisten in die lateinischen Schulenüber, ohne sich bey der vierten Klasse aufzuhalten. Um dieses zu ver-hindern, dürfte wohl kein anders Mittel seyn, als in den lateinischenSchulen keine Kinder mehr anzunehmen, die nicht die vierte frequentirthaben. Und um die Kette des Unterrichts mehr an einander zu hängen,so könnten die ersten Gründe des Lateins in der vierten und nicht in derdritten gelehrt werden.
Herr Meyerhofer hatte übrigens den nüzlichen Gedanken, imkünftigen Jahre auch mit dem Vortrage der ersten Gründe der Tech-nologie, besonders derjenigen, die sich auf die Eisen-und Stahlfabri-ken beziehen, und die in diesem Lande so häuffig sind, den Anfang zumachen. Ein Gedanke, dessen Ausführung den Kindern so vieler Fabri-kanten sehr zu statten kommen muß.
Die übrigen Merkwürdigkeiten in Linz sind so zahlreich ebennicht. Die ich bey meiner ersten Durchreise sah', hab' ich dem viertenBündchen meiner Reise durch Oesterreich, Gteyermarkr, Lärnteir
K re.