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Effardmg, 3 Meilen von Linz. Dies ist eine unbeträchtlichegräflich Stahrembergsche Stadt, die etwa gegen 200 Häuser hat. Siewurde im Jahre iszr vom König von Schweden Gustaf Zldolfgeschleiftund hat auch seither einige Feuersbrünste erlitten. Dermal hat sie 2.Kompagnien Garnison.
Der Weg von Linz hieher geht eine lange Streke an der Do-nau vorbey, an deren beeden Ufern man eine Menge Granitberge znTage ausstehen sieht. Es ist der nämliche graue Granit , -essen ich irrder Beschreibung meiner ersten Reise erwähnte, und welcher sowohl inpassru , als in Linz und in den benachbarten Städten als Bausteingebraucht wird.
Eine halbe Meile von Linz sieht^ man auf einem Berge , der'pösingberg genannt, eine schöne grosse Kirche, in welcher ein Marien-bild verehrt wird, zu dem häuffige Wallfahrten geschehen. Die Kirchesoll daher sehr beträchtliche Schäre besizen. ^
Auch eine kleine halbe Stunde von Linz an der Donau liegtin einem Fichtenwalds in einer sehr dunkeln Gegend, ein ähnlicher Wall-fahrtsort , der von den Städtern, besonders an schönem Sommeraben-den, fleissig besucht wird.
Alle Felder, die ich von Linz bis Eff^rding vorbey fuhr, wa-ren auf das beste angebaut. Das Getreid stand unvergleichlich, undder Klee war an vielen Orten schon so hoch, dick und schön-daß er bereitsgemäht wurde.
Der Boden ist in dieser Gegend gröstentheils thonartig ; dochwird er mit Mergel häuffig überfahren, daher man. auch auf diesem.Wege viele Mergelgruben sieht-
Uebrigens fährt man zwischen diesen Stationen, einige hübscheLandhäuser, Klöster, und Kirchen vorbey. Unter den Klöstern ist vorzüglich das reiche Cisterzienserstift Willering zu bemerken, welches z
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