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Wasser, strickt; und in einem Augenblicke waren aste Menschen im Fknß.Einige suchten sich zwar auf den Trümmern des auseinander gegange-nen Bootes, welches M schwach und zu schlecht gebaut war, um dieseLast zu tragen, und andere durch Schwimmen zu retten. Gin Kapu-ziner , Verven Zuganführfte, wurde durch den Küster gerettet, der denKapuziner auf den Schultern tragend glücklich ans Ufer schwamm.Allein, dem ungeachtet ersoffen 153 Personen, deren Leichen nach und»ach gefunden wurden. Es sind schon öfters bey solchen Gelegenheitenähnliche Unglücke geschehen; und gleichwohl läst sich das bigotte Volknicht bereden, diese gefährlichen Wallfarthen zu unterlassen, oder dochwenigstens mehr Vorsicht dabey zu brauchen. Es glaubt, der Himmelwerde mit demselben Wunder wirken.
Aber ich kehre wieder nach Scharding zurück. Der Ort machtesonst keine üble Figur, und ist einst sehr nahrhaft gewesen. Es gabsonst viele Tuchmacher hier; deswegen hat die Stadtwappen auch eineTuchscheere im rothen Felde. Dermal sind der Akerb iu, die Viehzucht,und die Bierbrauerey die vorzüglichsten Nahrungszwe ge desselben , vredenn das Schardingerbier besonders berühmt ist. Jenseits der Brücke,also schon in ithurbayern, liegt ein schönes Schloß, das einem Grafenv. walden gehört. Die Stadt ist übrigens mit einem Walle umge-ben, hat ein altes Schloß, eine schöne grosse Kirche, und zwo Kom-pagnien Besazung.
Da ich eben nicht Ursirche hatte, mit meinem Quartier, wel-ches ich im Posthause nahm, sehr zufrieden zu seyn, so wartete ich mitUngedult, bis die starke Tageshitze ein wenig gelinder wurde.
Gegen 4 Uhr also ließ ich die Post anspannen, und fuhr bisnach Mattikhofen, alwo ich m der Dämmerun g ankam, und die Nachtin einem Wirtshause blieb, dessen Mmen mir entfallen ist; wo ich abergut bedient wurde.
Von Scharding nach Mattikhofen werden 6 Meilen gerechnet;nämlich z bis Althem,, und von da auch z bis Mattikhofen.
Die