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da noch -erkannt zu werden; aber er wird sich bon sich selbst offenba-ren. Wie viele Vortheile kann der gemeine Mann nicht aus dieserKenntnis schöpfen! Zugeschweigen, daß er seine Hauswirtschaft dadurchmit mehr Ordnung und Uebersicht führen kann, so wird er dadurch auchim Stand gesezt, sich mit weniger Gefahr, als izt, in Handel undWandel mit seinen Nachbarn, besonders mit denen in der Entfernung,einzulassen. Seine Geschäfte lassen sich überhaupt mit grösserer Leich-tigkeit abthun, und er ist auf mehr, als eine Art gesichert, daß ernicht hintergangen wird, wenn er seine Schriften und Bücher selbst le-sen und beurtheilen kann. Es ist zugleich der Grund, daß sich der ge-meine Mann mehr um Lektüre bekümmern, und dadurch angeleitet wer-den wird, sich wissenschaftliche Kenntnisse zu erwerben, die ihm bey sei-nen Beschäftigungen nüzen können.
Dchenyogg sah diese Vortheile sehr wohl ein; er ließ dahernicht nur allein seine eignen Kinder im Lesen und Schreiben unterrich-ten, sondern brachte es auch dahin, daß sein Bruder Schulmeister wur-de, um desto sicherer zu seyn, daß in dieser Rücksicht nichts versäumtwürde 0).
Als ein Beyspiel, wie diel dem gemeinen Manne die feinenNahrungsbeschäftigungen angemessenen Wissenschaften nüzen können,mag Herr perrer in Paris dienen. Er ist Messerschmid; hat aberdiese seine Kunst durch Lesung physikalischer und technologischer Schrif-ten zu einem solchen Grade der Vollkommenheit erhöht, daß er nichtnur allein der berühmteste Messerschmid in Paris ist, sondern auch eineAbhandlung schrieb, die bey der Gesellschaft der nüzlichen Künste inGenf über die Eigenschaften lmd die Behandlung des Stahls den Preiserhielt.
Die Bauart der Häuser, und die Art zu wohnen, ist in die-sem Lande eine der schönsten und bequemsten. In Städten und Flekensind alle Häuser von Stein, und viele, auch Privat - und besonders
N 2 Wirrs-
(-) <Z. Hirzcl's Wirtschaft eines philosophischen Bauers, Zürch 1774.