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Die Kalkberge sind meist kahl, steil und verwittern sehr; dieübrigen aber sind gröstentheils mit Wäldern und Rasen bedeckt; ja diesanfter» meist angebaut. Daher man oft auf 2 bis 7 Stund hohenBergen noch schöne Weiden, Wiesen und Felder sieht.
Einige Gebirge an der tyrolifchen Gränze sind so, wie die Glet-scher in der Schweiz, und Ferner in Tyrol, Mit ewigem Schnee be-deckt, in welchen eine Menge Quellen entspringen. Auch giebt es ineinigen dieser Gebirge die prächtigsten und höchsten Wasserfalle, die de-nen in der Schweiz nichts nachgeben.
An Flüssen, Seen und Curellen hat das Land einen Ueberstust.Von erster» sind die Salza, welche das Land durchströmmt; und derInn, der es begränzt, die beträchtlichsten. Die Mur, welches derHauptfluß in Steyermark ist, nimmt hier, Und zwar im Murwinkl,ihren Ursprung, wo sie einige an Gold edle Gebirge durchströmmt, unddaher goldführend ist.
Unter den Quellen sind viele mineralisch, und einige davonsind zu Badern eingerichtet worden. Das berühmteste hievon ist daswarme Bad in der Gastein, das mit allen Bequemlichkeiten versehen,und sowohl von den Jnnwohnern selbst, als auch von Fremden stark be-sucht wird. Seine Heilkräfte äussern sich vorzüglich in der Gicht undin Gliederschmerzen (a).
Bey Argen, unweit Salzburg, ist ein ähnliches Bad; undbey Mittcrsill ein warmes Schwefelbad.
Unter den Seen sind die beträchtlichsten: der Aber - oderW-lfgangerste, der Mattsee, der wallcrsee, Tachenfte, wagin-gersce, Högclwertersee rc.
Die
(,) Doktor parrsan» hat, von den Bestandtheilen und den Wirkungen des Gastet-nerbades eine lateinische Abhandlung drucken lassen.