Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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3. Kalkstein, Oslcarius. Ich habe schon oben erinnert, daß vieleder mächtigsten Gebirge dieses Landes aus Kalkstein bestehen; siehaben gröstentheils ein dichtes Korn, mit schönen Spatadern unter-mischt, und eine grosse Menge derselben werden als Marmor zurschönen Baukunst angewendet. Die beträchtlichsten dieser Mar-morbrüche sind im Untersberg. Die Hauptfarben des salzburgi-schen Marmors sind:

2. Roch mit weissen Fleken und Adern,b. Grün mit braunen, weissen und rothen Streiffett.o. Fleischfarb, oder weißlich mit grauen sehr kleinen Fleken, so'daß er unpolirt, weiß aussieht.

ä. Gelb mit grünlichen und röthlichen Fleken. Viele SLüke vondieser Art, stellen Ruinen vor, und sind dem Florentinermar-mor ganz ähnlich. Einige stellen auch LroLeateiio der Jtaliänervor.

6 . Schwarz, ?arLAons, mit wenigen weissen Streiffen.

k. Grau, wovon einiger salinisch ist.

x. Weiß; doch selten, und nicht so schön, wie in Karnten.

4. Kalkspat, fpLtum caleareum, findet sich in allen Kalkgebirgen,und in vielen Erzgruben.

5. Versteinerungen, ketrelsAa , von Schalthieren sollen sich in derAbtenau finden. Ich konnte aber nicht erfahren, zu welchem Ge-schlechte sie gehören. Auch enthalten einige Kalkfelsen Schalthiere,insonderheit Amonshörner.

b) Gemischte.

1. Mergel, Ngrgs. , Im Ofenlochberg; nächst dem Moose beySalzburg; in der Ebenau rc.

2. Tophstein, loplius; an verschiednen Orten.

z. Lreeeis Lglcares. Häuffig bey Salzburg Und anderwärts. GanzSalburg ist aus Kalkbretschia gebaut, und der gange Münchbergnächst der Stadt, nebst andern Hügeln, besteht blos aus dieserBretschia.

4 » Salzasche. Zu ^allein.

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