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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
Seite
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An äandwerksleuten allerley Art hat dieses Land keinen Man-gel; doch kann man nicht behaupten, daß es in diesem Betrachte etwasbesonders auszuweisen hätte, ob es gleich wahr ist, daß die Handwerkerin der Residenz viele Arbeiten verfertigen, die in die benachbarten Ge-genden verschikt werden.

Manufakturen in Wolle, Flachs oder Seide giebt es hier garnicht, und wären auch nzssgen des ziemlich hohen Preises der Lebensmit-tel nicht mit Vortheil anzulegen.

Die Fabriken hingegen sind von grösserer Beträchtlichkeit.Die wichtigsten darunter sind die Salzsiedereyen zu ^allein , zwo Mei-len von Salzburg. Man gewinnt hier das Salz so, wie in Oberöster-reich und Tyrol, dadurch, daß man in das Salzgebirge Sinkwcrkeoder hier sogenannte Gtüke, anlegt, in solche suffes Wasser vom Tageleitet, und darinn das in Stäken gehauene Steinsalz auflöset, uud da-durch eine Sohle bereitet, die hier in acht eisernen Pfannen Versortenwird. Der größte Theil des hiesigen Salzes wird vermög alten Kon-trakte» gegen Getreide an Lhurbayern abgeliefert; ein Theil wird nachOesterreich, Steyermark und Kärnten eingeschwarzr, und das übrigewird im Lande selbst verbraucht (»).

Auf die Salzsiedereyen folgen die übrigen Bergwerke, und diedabey angelegten Hütten-und Hammerwerke, welche ein sehr beträcht-licher Nahrungszweig dieses Landes sind. Wir wollen die Gold - undSilberbcrgwerke am ersten aufführen, und zwar 4 ^ .n-

Rauimlngstem , alwo silberhältige Bleygange bearbeitet wer-den, die man aber gegenwärtig im Begriffe ist, aufzulassen. Vtsherwurden in der hiesigen Silberschmelzhütte jährlich gegen 200 Mark Sil-ber erzeugt.

Mnr-

(s) Mas sehe dir vorerwähnte BeschreibmiK des Hrn. !e Noble, woraus man dirhier üblich« Manipulation g,nau entnehme» kann.

Nach LülN-uig solle» in Hallet» lahrlich yrooso Zentner Säst erzeugt werden