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hene, aber, wie mir schien, nicht sehr bevölkerte Stadt sey. Daß übr i-gens hier der Siz der Regierung und eine Universität ist, die ehedem ineinigen Ruf stand, das ist ohnehin bekannt.
Um 8 Uhr des Abends kamen wir in phörmg an. Dies ist-ein Marktfleken, der in einer reizenden und sehr fruchtbaren Gegendliegt; sonst aber ein elender Ort ist, wo wir Mühe hatten, ein Nacht-quartier zu finden.
Den 2ten Brachm-nds. Wir fuhren um 6 Uhr des Morgensvonphöriug ab, und kamen Nachmittags um 5 Uhr in Regensburg an.Die merkwürdigsten Oerter so wir paffirten, sind folgende:
Gtötberg, ein Dorf, wohin eine grosse Menge marmorne?Tischplatten, und Fliesen von Pappenheim gebracht werden, um sie vonda weiter zu Wasser, und besonders nach Wien zu verführen.
poheburg, ein altes ehmals vestes Schloß, und in ältern Zei-ten der Siz der herzoglichen Prinzen von Bayern. Beym Anblike die-ser alten Ruinen stellen sich meinem Gedächtnisse all die Scenen derAgnes Bernauerm O) , die zwischen ihr und dem jungen Herzoge mdiesem Schlosse vorgingen, mit einer Lebhaftigkeit dar, die mein Herzauf das empfindlichste rührte; und mein Auge weihte dem zärtlichen un-glücklichen Mädchen eine mitleidsvolle Thräne.
Gr. Salvaror, ein Wallfahrtsort, 2 Stunden vonphörms,in dessen Nachbarschaft ein Bach quilt, woraus der Aberglaube mit demgrösten Vertrauen einen weißkichten Sand holt, der, auf die Felder ge-streut, die Kraft haben soll, das Getreide vor Hagel und Ungewitter zuverwahren.
GrraubLng. Gegen über diesem Dorfe steht eine grosse Mer-gelschicht zu Tage aus, wovon man ökonomischen Gebrauch machen könnte.
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(-) S. Agnes Bernauerln, «in vaterländisches Schauspiel, München r?r«>.