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Erster Band.
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Knebel's Nachlaß.

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DaS Ganze wird nämlich in drei Bänden, jeder von 17 bis 20Bogen, bestehen. Von diesen dreien liegt der erste vor «ns. Er ent-hält nebst der Biographie Knebel's (63 Seiten) dessen noch nichtoder doch nicht mit den von K. selbst besorgten Aenderungen bekannte5 Hymnen, 8 Elegien, 69 sogenannte vermischte Gedichte und „Le-bensblüthen in Distichen." Diese Gedichte nehmen die erste Hälftedes ersten Bandes bis S. 104 ein. Dann folgen, bis zu Ende desTheiles, Briefe an Knebel, geschrieben von dem Großherzog CarlAugust von Sachsen-Weimar, von der Herzogin Amalie von S.-W.,von der Großherzogin Louise von S.-W,, von Einsiedet undvon Karl von Dalberg.

Diese Briefe an und auch von Knebel bilden überhaupt dengrößten Theil dieses Nachlasses, wie sie denn auch noch den ganzenzweiten Band füllen werden, wo wir die Briefe von Altenstein,Böttiger, Boie, Gleim, Hegel, Herder, Lavater, Müller,Oken, Voß, Wieland u. a. zu erwarten haben. Der dritte Bandendlich wird diejenigen Briefe Knebel's enthalten, die er selbst anmehrere der genannten Personen geschrieben hat, und mit den ver-mischten Schriften desselben (über philosophische und litcrarische Gegen-stände) und mit interessanten Auszügen aus seinen Tagebüchernschließen.

Diese letzten wurden auch größtenthcilS schon von den Heraus-gebern benützt, um das dem ersten Bande vorgeschickte Leben Kne-bel's zu verfassen, da sie dazu in den Tagebüchern mehrere Selbst-biographien gefunden hatten, deren keine aber von dem Verfasservollendet worden ist.

Dieses „Leben" unseres verblichenen Freundes ist von den Her-ausgebern des Nachlasses mit besonderer Sorgfalt verfaßt worden,und wird gewiß mit allgemeiner Theilnahme von dem gebildetenPublikum aufgenommen werden. Wir wollen daraus nur einige vor-züglich bezeichnende Züge herausheben.

Gleich zum Eingänge wird Knebel'» neben den Heroen derLiteratur, die aus unwiderstehlicher Nothwendigkeit hervorbringen, einPlatz unter denjenigen Männern angewiesen, die mehr zum Anschauenund Genießen des von Jenen Hervorgebrachten, von der Natur er-zeugt werden. „Jene unterliegen der bindenden Macht des Schick-sals, und müssen, oft zu ihrer Qual, den unruhigen, schöpferischwaltenden Gott in ihrem Busen dulden, der sie drängt, indem er sichaus ihnen loöwinden will; diese betrachten harmlos die Wunder, die