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Wagner's Organen.
einander die Ebene (?) Alle Weitere Entwickelung des geometrischenWesens liegt in dem Entstehen bestimmter Richtungen, welche alsLinien ausgedrückt, im Punkte beginnen, und im Kreise enden müssen,weil die Möglichkeit durch Begrenzung zur Wirklichkeit wird.
So haben wir also bereits die zwei Hauptglieder des Urschemaoder des Weltgesetzeü auch in der Geometrie, nämlich 1) das We-sen im Punkt, und 2) die Form im Kreise. — Allein die Geo-metrie hat nun die beiden anderen Glieder des Urschema zu schreiben,nämlich 3) den Gegensatz und 4) die Vermittlung. Den Ge-gensatz nun stellt der Durchmesser deö Kreises, und die Vermitt-lung ein auf dem ersten senkrechter Durchmesser vor, und so ist daSUrschema komplett und fertig. Jetzt enthält also der Kreis auch schondas Kreuz im Kreise, und überdieß seinen Mittelpunkt im Gegen-satze mit den Endpunkten der Durchmesser, welche Pole heißen, unddurch welche setzt der Mittelpunkt des Kreises als Jndiffercnzpunktder in ihm erwachten Gegensätze bestimmt wird. Man bemerkt auchschon die TetraS der vier geraden Linien im Kreise, der vier Halb-messer, die mit ihren vier Bogen im Gegensatze stehen; so wie dieTetras der vier gleichen Winkel, und endlich, um nichts mehr zuwünschen übrig zu lassen, sogar auch die Tetras der vier Quadran-ten, welche mit ihren vier Dogen die in den vier Winkeln aufgegan-genen Gegensätze einschließen und begränzen, kurz wir sehen daö Uni-verselle von Wesen und Form, und Gegensatz und Vermittlung imRelativen oder Individuellen, daö heißt, wir sehen daö, waS in derGeometrie — eine Figur heißt.
Doch sind diese vier Quadranten des Urbildes noch keine voll-ständigen Figuren, weil hier die Vermittlung der Halbmesser noch imSinne der krummen Kreislinie erscheint. Wird aber in dem Qua-dranten von sedem Halbmesserende nach dem anderen eine Sehne ge-zogen, so entsteht eine geradlinige Vermittlung der Halbmesser, unddadurch das Dreieck, oder die erste selbstständige Figur, die sich nunauch von dem Kreise ganz ablösen und für sich betrachten läßt, wäh-rend die Quadranten des Urbildes noch an ihrem Bogen eine Nabel-schnur haben, durch welche sie mit ihrer Mutter, dem Kreise, zusam-menhängen. DaS Dreieck ist demnach ein geschlossener Winkel, d. h.ein Gegensatz mit seiner Synthese. Zieht man dann diese Sehnenin allen vier Quadranten, so entsteht das Viereck, durch welche Fi-gur überhaupt der Begriff des Viergliedrigen realisirt wird. DiesesViereck enthält noch das ursprüngliche Kreuz mit seinen vier Win-