Wagner'S Organen.
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keln um den Mittelpunkt. In diesem Kreuze entwickelt die Idee ihrWesen in seine vierfache Form nach dem Weltgesetze, und in demVierecke steht jede der vier Formen, schon aus der Einheit des We-sens herausgetreten, der anderen (Seite) entgegen, und die Winkelihrer Entstehung (am Mittelpunkte) wiederholen sich nun als Winkelihrer Begrenzung (zwischen den Seiten). Alle Erkenntniß als Ideeist Kreis. Im Viereck ist die Begrenzung im Gleichgewicht. Nunist die Einheit des Wesens überall die Ursache der Gleichheit derForm, also muß auch jeder lebendige Kreis das Gleichgewicht seinerPolaritäten als Viereck enthalten u. s. w.
Es wird kaum nothwendig seyn, diese höchst sinnreichen Evolu-tionen der Elemente der Geometrie noch weiter zu verfolgen, da dasVorhergehende schon hinreicht, auf den Gehalt des Ganzen schließenzu lassen. Wir wollen bloß bemerken, daß die Kenntnisse des Ver-fassers, der hier die Wissenschaft selbst zu reformiren übernimmt, sichnicht über die Elemente derselben zu erheben scheinen. Wie könnteer sonst die Behauptung aufstellen, daß für die Parabel, so wie fürdie Hyperbel, eine ideelle Hälfte im umgekehrten Kegel gedacht wer-den muß; daß man im Gegensatze mit dem Kreise, wo die Ordinatedie mittlere Proportionale zwischen der Abscisse und dem übrigen Theiledes Halbmessers (soll Durchmessers heißen) ist, für jede andere krummeLinie noch eine dritte Proportionale crsinnnen müsse, die Para-meter heißt, u. dgl. DaS Ganze der Geometrie wird gleichfalls nachder Art unserer gewöhnlichen Kompendien, mit der ebenen Trigono-metrie geschlossen, und am Ende derselben bemerkt, daß die Tan-genten und Cotangenten nichts Neues enthalten, weil sie immer mitirgend einer innerhalb des Kreises möglichen Linie parallel seynmüssen, „woraus folgt, daß die Außenverhältniffe eines Ganzen bloßdie Verhältnisse des Innern wiederholen, was in der Trigonometriein den Tangenten, und in dem bekannten Sprichwörter jeder ist sei-nes eignen Glückes Schmied, für eine künftige Schicksalstheorie imvoraus angedeutet wird. Daß aber die Trigonometrie bisher so ganznur der Meßkunst anheimgefallen, ist sehr zu bedauern. Wäre dieGeometrie Wissenschaft, Weltwiffenschaft, so würde sie in dieser Kon-struktion der inneren Verhältnisse des organischen Ganzen, welches inder Trigonometrie liegt, ihr Höchstes erblickt haben." — Bejammerns-würdige Menschen, die schon sechstausend volle Sonnenjahre, nachder jüdischen Zeitrechnung, im Finstern tappen, und die Schätze nichtsehen, die zu ihren Füßen liegen!