Band 
Erster Band.
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483
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Le Sage, Atlas.

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wahrhaft bedaure, so viel Zeit und Mühe an ihnen verloren zu haben.Wenn diese Bemerkungen von der bereits unübersehbar gewordenenAusdehnung der menschlichen Erkenntnisse aller Art richtig sind, undsie werden wohl bei keinem nur etwas Unterrichteten Widerspruch fin-den, so scheint mir alles willkommen und eines aufrichtigen DankeSWerth, was diesem Uebel entgegenarbeitet, und uns die Last, diewir kaum mehr weiter tragen können, in der That erleichtern hilft.Mag immerhin das Verdienst, nach jahrelangen Forschungen wiederein Körnchen Wahrheit mehr mühselig aufgefunden, und zu demgroßen Vorrath gelegt zu haben, seinen hohen und unbestrittenenWerth behaupten — auch dem Sammler und Ordner dieser Körnergebührt sein Theil, und was auch der Ameisenfleiß der andern sagenmag, sie können selbst nicht ohne jene Raubbiencn seyn, und benützengar oft im Stillen, was sie öffentlich gering zu schätzen sich dieMiene geben.

Das gegenwärtige Werk gehört mehr als eines derjenigen, dieseit den letzten Jahrzehenden erschienen sind, in diesen von einigenverfolgte und von vielen andern so beliebte Klasse der Sammlungenund Uebersichten, welche die endlose Masse von historischen Nachrich-ten, mit welchen uns unsere Bibliotheken zu erdrücken drohen, zueiner süßen Last und zu einer leichten Bürde machen will. Da eSfür einen sehr großen Kreis von Lesern, da eS eigentlich für die ge-summte Lesewelt bestimmt ist, so würde es schwer seyn, anzugeben,ob eS auch den Wünschen derselben in der That genügt. Viele sindberufen, aber wenige nur auserwählt, und jeder von ihnen hat seineAnsichten, seine Bedürfnisse und seinen Geschmack, wegen welchen sichnach dem alten Sprichworte, mit Niemand gut rechten lassen soll.Wie immer, es hat bereits zehn Auflagen erlebt, was heut zu Tagebei jedem Buche, und vorzüglich bei einem so kostbaren, eine sehrseltene Sache ist; eS hat sich bereits als ein beliebtes Buch über dasganze gebildete Europa verbreitet, und ist sogar vor Kurzem in einerenglischen Uebersetzung in Amerika erschienen. Es hat sich seit fünf-undzwanzig Jahren, seit welchen der Verfasser desselben diese Früchteseiner vieljährigen Arbeiten sammelte, wozu ihm seine Einsamkeit beidem großen Gefangenen in St. Helena besonders behülflich war, inseinem Rufe erhalten, und was auch mehrere Gelehrre, für die eSeigentlich nicht bestimmt war, daran zu tadeln gefunden haben mögen,und so gegründet selbst der Tadel dieser Herren seyn mag, so istdoch noch keiner unter ihnen aufgestanden, der uns in dieser Art

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