Spazier, Jean Paul Richter.
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der» daß auch der letzte ganz in und für ihn gelebt, und sich ihmgeistig untergeordnet habe. Dieß aber wird auf folgende Weise aus-gedrückt: „Richter wollte in diesem Augenblick einen Freund, under wollte, daß es Otto sey, und wie er, in seinem späten Alternoch, die wunderbarste Kraft des thierische» Magnetismus auf diejüngsten und stärksten Naturen durch die Seelenkrast seines Willensausübte und sie überwältigte: so war setzt, wo seine Phantasie undseine intellectuellen Kräfte der elektrischen Entladung entgegen gingen,im Augenblicke Otto'ö ganzes Seyn und Leben für immer ihm an-heim gegeben, und wirklich das Schicksal von des Letzteren ganzemLeben entschieden. Denn von dem Moment an, wo Richter'S ge-waltiger Genius erwacht, wetterleuchtend von der befruchtenden Ge-witterwolke in seinem Inneren, die der Entladung sich entgegendrängte,und zu Otto trat, wie ein Jehova im flammenden Busch, ihn mitseinen blitzenden Augen liebevoll anschaute, ihn mit seinen erhabenenGedanken unter dem Sternenhimmel oder im Morgenroth überströmte,da gab es für Otto nichts mehr in der Welt als ihn, er gehörtevon der Zeit Richter'» förmlich an, und ward" u. s. w. Mitdiesen langen und weit über das rechte Maß überspannte» Periodenkönnen nur die eben so unmäßig langen Worte verglichen werden, zudenen der Vers. eine besondere Vorliebe zu haben scheint, da sie oftauftreten, wie z. B. das Sichselbstbewußtwerden, des Sich-wiederzusammenfindens, und was dergleichen sesguipeäslis verbsmehr sind. Endlich mnß noch bemerkt werden, daß das sonst inseinem Neuster» typographisch gut ausgestattete Werk von Druckfehlernentstellt ist, was sich allerdings zum Theil aus den am Schlüsse desGanzen (Vol. V. S. 221) mitgetheilten, dem Verleger selbst schmerz-lichen Bemerkungen erklären läßt; viele dieser Druckfehler erscheinensinnstörend und der übrigen Ausstattung durchaus unangemessen. —Hier mag es genügen zu erwähnen, daß selbst der Schluß des Werkes,der wegen dem darin abgelegten Selbstgeständniß des Vcrf.'S demselbenzur nicht geringen Ehre gereicht, noch in seiner letzten Zeile durch einensolchen typographischen Unhold entstellt worden ist.
Ende des ersten Bandes.