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Parrot, Reise zum Araral.
wohl keinem andern Leser einflößen wird, der sich nicht mit der Dia-tribe befaßt, die derselben zum Schlüsse, und, wie es scheint, zurBestätigung angehängt ist. Eine an sich gute Sache, und als einesolche wird sie jeder unbefangene Leser ansehen, der von jenen Klat-schereien-nichts weiß, muß man nicht durch seichte Grunde vertheidi-gen wollen, weil man ihr dadurch nur schaden kann. Welcher Grundist aber der, der S. 177 vorgebracht wird: „Zur Beseitigung derZweifel über die Offenheit, mit welcher ich die Sache von Anfangan behandelte, erwähne ich hier nur, daß die Zeitung von Tiflis (diehier zugleich wacker gelobt wird) die unmittelbar von mir an denHerrn Herausgeber gemeldeten Nachrichten von meinen Reisen aufden Gipfel deS Ararat enthält. — Als ob noch keine Zeitungder Welt irgend eine unrichtige Nachricht enthalten hätte, oder alsob alles, was in einer Zeitung steht, auch schon sofort wahr und unbe-zweifelt seyn müßte. Ich würde von irgend einer Nachricht viel lie-ber den umgekehrten Schluß gelten lassen: „sie wird wohl nicht wahrseyn, weil sie nur in einer Zeitung steht." Auch legt der Verfasserein besonderes Gewicht darauf, „daß dieselbe Zeitung sogar auch dieAngabe der barometerisch gemessenen Höhe des Berges enthält, diedoch gewiß nicht anders, als durch die Beobachtung eines Barometersauf dem Gipfel gefunden werden konnte." — Diese Argumentationerinnert an den alten Streit des griechischen Philosophen, der seinenGegner, welcher an dem Daseyn des Mannes im Monde nicht glau-ben wollte, mit den Worten schlug: „Der Mann im Monde mußaber durchaus da seyn, denn wie könnte er denn sonst der Mann imMonde seyn." — Als ob, wird der Gegner sagen, wer eine Nach-richt von der Reise erfinden, nicht auch eine von Barometerbeobach-tungen dazu erfinden könnte.
Was die mineralogische Beschaffenheit des Bergeö betrifft, sofand sie der Verfasser durchaus vulkanischer Art, was S. 178 u. f.umständlich erläutert wird. Die botanische Ausbeute der Ercursionkonnte, wie auch der Verfasser selbst bemerkt, wegen der Beschaffen-heit deS BodenS nur gering seyn, obschon er eS an Fleiß und Eifernicht fehlen ließ. Er fand hier das merkwürdige Lernstium ganz demähnlich, welches auf den Höhen des Elbrus getroffen wird. In der-selben Höhe von 12000 Fuß über dem Meere wächst auch die 8axi-Irsga musooiäks, ^ster slpinus, viada ineamptn, /Irenaria recurvau. f. Er fand auch hier die Bemerkung wieder bestätigt, die er schonfrüher auf den Pyrenäen und auf den Alpen gemacht hatte: daß bei