Mondkarte von W. Beer und I. K. Mädler. Berlin1834, bei Schropp.
(Jahrbücher der Lit. 1835. 1.XXI.)
§)iese Karte ist eine sehr erfreuliche Erscheinung in dem Ge-biete der Selenographie. Was der verewigte Schrot er, waS spä-ter Köhler, Gruithuysen u. A. Hierhergehörendes gegeben haben,ist mehr der eigentlichen Topographie des Mondes angehörend. FürOrtsbestimmung der einzelnen Theile unseres Satelliten ist seitTob. Mayer eigentlich nichts geschehen, waö sehr zu beklagen ist,da dadurch auch jene topographischen Arbeiten der friibcr genanntenMänner einen großen Theil ihres Werthes verloren haben. Nur sel-ten ist man, wegen diesem Mangel einer vollständigen selenographischenKarte, im Stande, die Orte, welche Schröter u. A. bei ihren Be-merkungen und selbst bei ihren Zeichnungen eigentlich meinen, mitSicherheit wieder zu finden, besonders wenn diese Orte, wie eS mei-stens der Fall ist, nur von geringem Umfange sind. Die einzige seitT. Mayer'S Tode (im 3- 1762) erschienene Selenographie ist dievon Lohrmann im I. 1824 begonnene vortreffliche, aber noch im-mer nicht zu Ende geführte. Wir freuen uns, anzeigen zu können,daß diese des höchsten Lobes würdige Arbeit, wie wir von dem Verf.selbst vernommen haben, nächstens vollendet seyn werde.
Die Berfasser der gegenwärtigen Karte bemerken mit vollemRechte die wahrhaft dringende Nothwendigkeit einer Generaikarte dcö