Beer und Mäkler, Selenographie.
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sam an einem doppelarmigen Hebel angebracht, und zwar so, daß dieEntfernung der Erde von dem Ruhcpunkte (Hypomochlion) diesesHebels nahe 88mal kleiner ist, alö die Distanz des Mondes von dem-selben Punkte, weil die Erde eine nahe 88mal größere Mäste hat,als der Mond. Da die mittlere Entfernung des MondeS von derErde nahe 5l800 deutsche geographische Meilen, der Halbmesser derErde aber 859 Meilen beträgt, so liegt /euer Schwerpunkt 589 Mei-len von dem Mittelpunkte der Erde, oder noch 270 Meilen unterder Oberfläche, also tief im Innern der Erde. Demnach ist unserWohnort als ein den Doppelsternen analoger Doppelplanet zubetrachten.
Unter den verschiedenen Umläufen des MondeS ist die sogenanntesynodische (in Beziehung auf die Sonne) bei weitem die am meistenveränderliche. Zur Zeit der Sonnennähe unserer Erde, die in die-sem Jahrhundert gegen den 'Anfang unsers JahreS fällt, kann dieDauer dieses Umlaufs 29 Tage 18 Stunden betragen, während siefür die Sonnenferne hin unserm Julius) nur auf 29 Tage 6>/zStunde steigt.
Die Neigung der Mondbahn gegen die Ecliptik ist immer zwi-schen den Grenzen von 5 und 5"sto Graden enthalten. Die Knotender Mondbahn aber vollenden in 18 Jahren, 218 Tagen und 2 t Stundenihre Bahn um den ganzen Himmel, und zwar in der Richtung vonOst gegen West, während der Mond selbst von West gegen Ost geht.Die Folge dieser Anordnung ist, daß die Neigung der Mondbahngegen den irdischen Acquator sehr veränderlich ist, und zwar zwischenden Grenzen von 18" 1G und 28" 462 Wenn nämlich der auf-steigende Knoten der Mondbahn mit der FrühlingSnachtgleiche zusam-menfällt, so ist die Neigung der Mondbahn gegen den Acquator gleichder Summe, und wenn, neun Jahre später, der aufsteigende Knotender Mondbahn mit dem Herbstäquinoctium cvincidirt, so ist jene Nei-gung gleich der Differenz der beiden Zahlen 5" 18^ und 23" 28)welche letzte bekanntlich gleich der Schiefe der Ecliptik oder gleich derNeigung der Erdbahn gegen den Acquator ist. Dort erreicht derMond seinen nördlichsten Punkt eben da, wo die Ecliptik selbst amweitesten von dem Acquator gegen Norden absteht; hier aber erreichtder Mond seine größte nördliche Breite da, wo die Ecliptik am wei-testen gegen Süden abweicht, und umgekehrt. Für jede andere Lageder Knoten enthält man vier, nicht sechs, wie eS S. 4 heißt, Durch-schnittspunkte der drei genannten Ebenen, und die Auffindung der
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