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von Menschen, Thieren und Ungeheuern sind nur ein rohes und bar-barisches Mittel, die Sterne kennen zu lernen, und den ganzen Him-mel in abgesonderte Gruppen zu theilen. Die Phantasie, welche scneBilder unter den Sternen erblickte, muß sehr lebhaft, wohl schonkrankhaft gewesen seyn, denn wenn man einige wenige auSnimmt, sohaben alle übrigen Bilder auch nicht die geringste Achnlichkeit mit dem,was sie vorstellen sollen. Indeß sie stehen da, sie stehen schon solange da, so mögen sie denn auch noch länger stehen bleiben, nurwollen wir aufhören, eine tiefe Weisheit zu suchen, wo keine Spurdavon zu finden ist. Hätte man im Ernste den Zweck gehabt,den Himmel auf irgend eine Weise in Felder einzutheilen, um dieKenntniß der Gestirne zu erleichtern, so hätte man ganz anders ver-fahren sollen. >
Mit Recht geht er §. 256 bei der Erklärung der Sternen- undSonnenzelt von dem Begriffe aus, daß das Jahr, wenn eü 365mittlere Tage hat, 366'st Sternentage haben muffe, wodurch die ganzefolgende Auseinandersetzung ungemein erleichtert wird. Gewöhnlichwird diese Bemerkung an das Ende dieser Lehre gesetzt, was nichtzweckmäßig ist.
In einem Werke, daö, seiner Bestimmung nach, keine mathe-matischen Formeln enthalten soll, werden, wie es scheint, eine MengeGegenstände ganz unberührt bleiben müssen, da sie sich nicht wohl an-ders, als durch Formeln ausdrücken lassen. Wie soll man z. B. dieRectascension und Declination eines Gestirns finden, wenn die Längeund Breite desselben gegeben ist? — Der Verfasser, der wenigstenseine populäre Kenntniß dieser und ähnlicher Probleme seinen Lesernmit Recht nicht vorenthalten will, weiß sich durch die Erklärung einereinfachen Figur §. 260 zu helfen, in welcher er die Auflösung dersphärischen Dreiecke, auf die eS hier ankömmt, auf eine Jedermannverständliche Weise anzeigt. Mit Recht zieht er hier daS Dreieckzwischen den Polen der Ecliptik und des AequatorS und zwischen demGestirne vor, da dadurch die Auflösung viel einfacher wird. Mehre-res dieser Art s. m. §. 283. u. f.
Bei der Lehre von der Präcession §. 261 u. f. hätten wir einigeBemerkungen über die Anwendung derselben bei der Untersuchung alterhistorischer Ereignisse gern gesehen, da sich eine so gute und einemWerke dieser Art so angemessene Gelegenheit dazu darbot. Die Sacheist für sich schon interessant, ist leicht gemeinverständlich zu machen,und trägt endlich ganz besonders dazu bei, das alte Vorurtheil so